Tätlichkeiten gegen Bedienstete des Hauses Brünninghausen in Hörde beim Transport von Steinkohle zur Saline nach Werl
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U 194, 5833
U 194 Gesamtarchiv von Romberg - Akten
Gesamtarchiv von Romberg - Akten >> 2. Brünninghausen >> 2.9. Bergbau >> 2.9.1. Brünninghausen, Bergbau
1702 - 1704
Enthaeltvermerke: Enthält Untersuchung der Richter zu Altena und Bochum, Stephan Johann Holtzbrinck und Bordelius, wegen der Angriffe mehrerer Einwohner zu Hörde ("Daß auf wohlgemeltes Herrn von Brünnighausen aller unterthängistes Vorstellen, wie nemblich bei einforderung des zoll- und weggeldes von seinen zu anhäuffung nötigen saltzes mit steinkohlen nach Werll gesandten theils seinen eygenen, theils seiner pfächtiger wegen, seine diener und itzg. coloni von den Hördischen weggeldts einnehmern und anden sich darzu rottirten leuten ganz übel mit schlägen tractiret und auch verwundet worden...") (ausf. Prozeßakte mit Zeugenvernehmung, August 1702); Eingabe Rombergs an die Regierung Kleve wegen weiterer Tätlichkeiten (1704).
Sachakte
Hörde (Freiheit), Wegegeldeinnehmer
Hörde (Freiheit), Tumult gegen Romberg (1702)
Steinkohlenbergbau
Werl, Salinen
Salinen, Werl
Altena (Stadt), Richter
Bochum, Gericht
Holtzbrinck, Stephan Johann, Richter, Altena
Bordelius, Johann Diedrich, Richter, Castrop
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:15 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 4. Nichtstaatliches Schriftgut / Archivische Sammlungen (Tektonik)
- 4.3. Gewerbebetriebe, Adlige Häuser, Familien, Höfe (U) (Tektonik)
- 4.3.2. Adelige Häuser, Familien, Höfe (Tektonik)
- Gesamtarchiv von Romberg (Tektonik)
- Gesamtarchiv von Romberg / Akten (Bestand)
- 2. Brünninghausen (Gliederung)
- 2.9. Bergbau (Gliederung)
- 2.9.1. Brünninghausen, Bergbau (Gliederung)