Ein Zehnt vor der Stadt Homberg [Homberg (Efze), Stadt, Schwalm-Eder-Kr.] vor dem Obertor am Wehrberg gelegen, genannt der Sauerburger Zehnt [Saue...
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Urk. 14, 12670
A I u, Stirn et Cons. sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
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1730 September 12
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Ein Zehnt vor der Stadt Homberg [Homberg (Efze), Stadt, Schwalm-Eder-Kr.] vor dem Obertor am Wehrberg gelegen, genannt der Sauerburger Zehnt [Sauerburg, Hof auf der Gemarkung Mörshausen, Stadt Homberg (Efze), Stadt, Schwalm-Eder-Kr.], groß oder klein, mit all seinem Zubehör, seinen Rechten und Gerechtigkeiten als Mannlehen, wie ihn der verstorbene Georg von Falkenberg 1605 an Heinrich und Urban von Boyneburg, und dieser Urban ihn 1619 für 500 Taler an Georg Thorwirt als Erbe verkauft hat. Nach Georg Thorwirtss Tod wurde der Zehnt an dessen Schwiegersohn, den Apotheker Johann Stirn zu Homberg, gegeben, der ihn (bona fide), ohne von der Lehnsqualität etwas zu wissen, zu Erbe innegehabt hatte, und dann aus Gnade damit belehnt worden war.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Lic. Paul Kolbe
Vermerke (Urkunde): Siegler: Lic. Paul Kolbe
Belehnte/r: Valentin Stirn, Ratsverwandter zu Homberg, Johann Ludwig Bergmann, wie auch Johann Hermann Kalckhoff anstatt seiner Ehefrau Anna Martha, geborener Koch, als Enkel und Urenkel des Johann Stirn
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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