Hans Kalteisen zu Unterelchingen verkauft Hans Caspar Mürdel, Vorgesetzter der Metzgerzunft, und seinem Sohn Jakob, beide Bürger zu Ulm, die bez. Güter seiner Hube zu Unterelchingen um 300 Gulden. Aus den Gütern geht ein bez. Zins an Kloster Salem.
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 4 P 1 Nr. 168
StA Neuburg G 197
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 4 P 1 Salem, Urkunden Unterelchingen
Salem, Urkunden Unterelchingen >> Schenkung, Kauf, Tausch von Gütern und Renten
1642 Juni 17
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Kalteisen, Hans, zu Unterelchingen
Empfänger: Mürdel, Hans Caspar, Bürger zu Ulm, Vorgesetzter der Metzgerzunft; Mürdel, Jakob, Bürger zu Ulm
Siegler: Besserer, Karl Ludwig, ulmischer Amtmann zu Langenau ("Naw"); Wanner, Melchior, salmannsweilischer Kastner zu Ulm
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 Siegel abgegangen
Empfänger: Mürdel, Hans Caspar, Bürger zu Ulm, Vorgesetzter der Metzgerzunft; Mürdel, Jakob, Bürger zu Ulm
Siegler: Besserer, Karl Ludwig, ulmischer Amtmann zu Langenau ("Naw"); Wanner, Melchior, salmannsweilischer Kastner zu Ulm
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 Siegel abgegangen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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