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Erbfolge-, Schulden-, Religions- und Huldigungsangelegenheiten der Grafen zu Nassau
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 3. Sukzessions-, Religions-, Schulden- und Huldigungssachen >> 3.1. Erbfolge-, Schulden-, Religions- und Huldigungsangelegenheiten der Grafen zu Nassau
1707-1710
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Konferenz der evangelischen Fürsten zu Nassau in Burbach wegen Streitigkeiten zwischen den evangelischen Untertanen des katholischen Landesteil Nassau-Siegens und ihrem Fürsten Wilhelm Hyacinth (1707); Berichte des Gesandten Johann Friedrich Dilthey über die Streitigkeiten zwischen den evangelischen Untertanen des katholischen Landesteil Nassau-Siegens und ihrem Fürsten Wilhelm Hyacinth und deren Untersuchung durch eine Kommission des Domkapitels zu Köln (1707); Klärung von Jurisdiktions- und Religionsdifferenzen bzw. der Ausübung des Religionsrechts; Verhandlungen auf dem Reichstag zu Regensburg wegen der Klage der evangelischen Fürsten zu Nassau gegen den katholischen Landesteil Nassau-Siegens betreffend unternommener Eingriffe in das reformierte Kirchen- und Schulwesen sowie wegen der Restitution des katholischen Landesteils an Fürst Friedrich Wilhelm Adolph (1707-1716, zum Teil auch gedruckt); Aufnahme eines Kapitals von 24000 Reichstaler durch Wilhelm Fürst zu Nassau-Dillenburg (1708); Einsetzung einer kaiserlichen Administrationskommission zu Köln für die Verwaltung des katholischen Landesteils Nassau-Siegens (1707-1709); Bericht über das Schulwesen im katholischen Landsteil Nassau-Siegens (1709); Abschrift eines Schreibens des preußischen Königs Friedrichs I. vom 25.11.1709 an das Kölner Domkapitel wegen Widerlegung der Administrationskommission und Abstellung der Religionsbeschwerden in Nassau-Siegen und Antwortschreiben vom 03.01.1710; Korrespondenz der evangelischen Fürsten zu Nassau wegen des geplanten Verkaufs des katholischen Landesteils Nassau-Siegens an den König von Preußen (1710). Korrespondenten u.a.: Friedrich Wilhelm Adolph Fürst zu Nassau-Siegen, Franz Alexander Fürst zu Nassau-Hadamar, Johann Friedrich Dilthey (Köln), Wilhelm II. Fürst zu Nassau-Dillenburg, Johannes Münckert (Siegen), J. T. Helling (Hadamar), Kanzleidirektor Julius Wilhelm Zinckgräf (Siegen).
343 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.