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Bec Stadt U Stadt Beckum Urkunden Stadt Beckum Urkunden
Stadt Beckum Urkunden
1624 Mai 14
Regest: Bürgermeister und Rat der Stadt Beckum (Beckhumb) verkaufen an Bernhardt von Detten, Kanoniker der Kollegiatkirche zu Beckum und Vikar am Alten Dom zu Münster, eine jährliche Rente von 9 Reichstaler für 150 Reichstaler zahlbar auf Christi Himmelfahrt aus den Erben Flüchter und Saurman im Kirchspiel Vellern, Rundeltappe im Kirchspiel Beckum sowie den Stadteinkünften. Es bürgen David Vodersack und Johan Stake mit ihren Frauen Anne und Elsebein: David Vodersack mit seinem Haus an der Rodenstraße zwischen Häusern Johan Jörgens an der Nord- und Evert Kolthoff gen. Dollen an der Südseite; und Johan Stake mit seinem Haus an der Weststraße zwischen Häusern Bürgermeister Johan Westarp an der West- und Herman Ullick an der Ostseite. Ablösevorbehalt für die Verkäufer mit halbjährlicher Vorankündigung. Ankündigung von Stadtsekretsiegel und Unterschriften.
Ausfertigung, Pergament 33 x 27 cm, die Urkunde ist durch Schnitte kassiert; Siegel vom Pergamentstreifen abgefallen. Rückseite: Inhaltsvermerk (17. Jh.), Rückzahlungsvermerk durch das Kloster Blumenthal vom 25. April 1803, M. E. Melchers, Oberin; M. A. Degener, senioræ; Signaturen: .
Kreisarchiv Warendorf, Stadt Beckum U 675
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.