Verhandlungen zur Errichtung einer neuen Provinzialirrenanstalt in Neuvorpommern und Personalangelegenheiten der Nervenklinik
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Med. Fak. I 578
C 17
Sortierung: 00020
2.2. Medizinische Fakultät
Medizinische Fakultät >> 03. Institute und Kliniken >> 03.13. Psychiatrische und Nervenklinik
1908, 1933-1944
Enthält u.a.: Pro memoria Prof. Schultzes zur beabsichtigten Errichtung einer Provinzialirrenanstalt und Votum der Fakultät (Juni 1908). - Verhandlungen mit dem Ministerium und Bericht des Oberpräsidenten der Provinz Pommern. - Vertretung der Professur für Psychiatrie durch Prof. Ewald (1933). - Hinweise auf Patienten Raettig und Dumjahn (1934). - Vertretung der Leitung der Klinik durch Prof. Paul Hilpert und der Stelle des Oberarztes durch Dr. Kroll sowie dessen Wechsel nach Hamburg(1935). - Assistent Dr. Alois Nunn. - Ausscheiden des apl. Assistenten Dr. Schaerber. - Anfrage der Pommerschen landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft zum Patienten Hermann Wussow (1936). - Apl. Assistent Dr. Günther Oberdalhoff. - Benennung eines Sachverständigen, Prof. Hilpert, in der Gerichtssache Bergmann gegen von Daacke vor dem Landgericht Schwerin (1936). - Assistenten: Walter Koblin, Dietrich Weisner, Liesbet Riemann, Karl Pietsch, Hildegard Grabow, Edgar Schorre, Horst Wolf, Ingeborg Palm, Frau Dr. Mohnike, Ingeborg Bürger, Kurt Eckelberg. - Vorfall: Beleidigung Dr. Schorres durch den angetrunkenen Dr. Heinelt bei Einlieferung des Patienten Sponholz am 12.01.1941. - Ausscheiden Dr. Conrads. - Schrift von M.v. Nitsche vormals Nietzsche an Rektoren der Universitäten. - UK-Stellung Dr. Werner Immig (1942).
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:27 MEZ