Bruder Petrus, Prior des Kartäuserkonvents St. Michelsberg bei Mainz, quittiert Katherina von Hattstein, Äbtissin der Prämonstratenserinnen in Retters (zum Riethers), über 440 Goldgulden Hauptgeld, womit 22 Gulden jährlicher Gült abgelöst worden sind. Petrus sagt die Äbtissin und ihren Konvent von allen Verpflichtungen aus dieser Verschreibung los, insbesondere wird der Hof in Zeilsheim (Zylsheim) gefreit, der als Pfand gesetzt war. Siegelankündigung des Ausstellers.
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Bruder Petrus, Prior des Kartäuserkonvents St. Michelsberg bei Mainz, quittiert Katherina von Hattstein, Äbtissin der Prämonstratenserinnen in Retters (zum Riethers), über 440 Goldgulden Hauptgeld, womit 22 Gulden jährlicher Gült abgelöst worden sind. Petrus sagt die Äbtissin und ihren Konvent von allen Verpflichtungen aus dieser Verschreibung los, insbesondere wird der Hof in Zeilsheim (Zylsheim) gefreit, der als Pfand gesetzt war. Siegelankündigung des Ausstellers.
Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 102 Nr. 2265
StAwt-G Rep. 102 Aktennachträge Karton 139
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 102 Akten, Nachträge
Akten, Nachträge >> Urkundennachträge aus Akten >> Verschiedene Urkunden 1500-1903
1521 Dezember 20 (vigilia sancte Thome apostoli)
28 x 21 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Ausstellungsort: Michelsberg bei Mainz
Aussteller: Petrus, Prior an St. Michelsberg, Mainz
Überlieferungsart: Ausfertigung
Anmerkungen: Retters: heute Kelkheim-Fischbach
Aussteller: Petrus, Prior an St. Michelsberg, Mainz
Überlieferungsart: Ausfertigung
Anmerkungen: Retters: heute Kelkheim-Fischbach
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:19 MEZ