Peter Schöffer, Buchdrucker, übergibt zu Erbe vor Johann Hauenhut, einem weltlichen Richter zu Mainz, Johann Kuchen und dessen Ehefrau Urselin das Haus und Erbe zum Korb, in der Fledergasse, neben dem Haus und Erbe zum Rebstock, mit aller Zugehörung, freieigen und zinsfrei. Zeugen: Klaus Appotecker, Peter Riemenschneider ("Remenschnyder") von "Wynbach" und Kunz Bender von Ilbenstadt ("Ilwenstat"). "Und geschache inn dem jare [...] dusent funffhundert und zwolff [...] uff denn nehisten mytwochen nach sant Peters tag genant zu latin ad vincula sancti Petri".
Vollständigen Titel anzeigen
Peter Schöffer, Buchdrucker, übergibt zu Erbe vor Johann Hauenhut, einem weltlichen Richter zu Mainz, Johann Kuchen und dessen Ehefrau Urselin das Haus und Erbe zum Korb, in der Fledergasse, neben dem Haus und Erbe zum Rebstock, mit aller Zugehörung, freieigen und zinsfrei. Zeugen: Klaus Appotecker, Peter Riemenschneider ("Remenschnyder") von "Wynbach" und Kunz Bender von Ilbenstadt ("Ilwenstat"). "Und geschache inn dem jare [...] dusent funffhundert und zwolff [...] uff denn nehisten mytwochen nach sant Peters tag genant zu latin ad vincula sancti Petri".
U / 1512 August 4 (in U / 1512 August 16)
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden (ohne Fotos)
04.08.1512
Mainz
Enthalten in der Eidbesagungsurkunde U / 1512 August 16.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ