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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, N 26 Karten des Benediktinerklosters Ochsenhausen und des Fürstentums Ochsenhausen der Fürsten von Metternich-Winneburg
Karten des Benediktinerklosters Ochsenhausen und des Fürstentums Ochsenhausen der Fürsten von Metternich-Winneburg >> Gemarkungen (Dörfer und Weiler) und Ämter, 1726-1729, 1777-[um 1800] >> Kartenwerk, wahrscheinlich von Hermann Hörmann, zu Gemarkungen und zum Amt Ummendorf, 1726-1728,o.J.
"Anno MDCCXXVII", mit sehr wahrscheinlich nachträglichen Eintragungen
Situation im Grundriss: Reichenbach (Ursprungsbach), Straßen und Wege, die durch Großbuchstaben bezeichneten Gebäude von Edenbachen, Gemarkungsgrenze von Edenbachen (braun) mit Grenzsteinen, teilweise nummerierte Parzellen, Eintragungen der Triebrechte der Orte Bechtenrot, Eichenberg, Erlenmoos, Laubach, Mettenberg und Ochsenhausen im Bereich der Gemarkung von Edenbachen (mit brauner Tinte) (2) / sehr wahrscheinlich nachträgliche Einzeichnungen der Grenzen mit nummerierten Grenzsteinen bei einigen Wäldern (mit schwarzer Tinte) / Kulturarten (Wälder z. T. mit Flächeninhalten, Äcker, Wiesen und Gärten) / teilweise Flurnamen / Bezeichnung der Straßen und Wege fehlt / angrenzende Orte jeweils am Gemarkungsrand angegeben / Bildschmuck: Titelvignette, farbige Windrose.
Anmerkungen:
(1) Zur Identifizierung des Autors der Karte siehe Hermann Grees: Siedlung und Sozialstruktur im Gebiet des Klosters Ochsenhausen bis zum Ende der Klosterzeit (1803). In: Ochsenhausen. Von der Benediktinerabtei zur oberschwäbischen Landstadt. Hg. von Max Herold. Weißenhorn 1994. S. 139-214. V. a. S. 199 und 214; über Hermann Hörmann siehe auch Hans-Dieter Mück: Kloster- und Bibliotheksvisitationen 1760-1805. In: Libri sapientiae - libri vitae. Von nützlichen und erbaulichen Schriften. Schätze der ehemaligen Bibliothek der Benediktiner-Reichsabtei Ochsenhausen. Handschriften, Inkunabeln, Frühdrucke, Bücher vom 9. bis 18. Jahrhundert. Eine Ausstellung der Stadt Ochsenhausen im Bibliothekssaal des Klosters 1993. [Hg. von der Stadt Ochsenhausen]. Ochsenhausen 1993. S. 58-75. V. a. S. 65.
(2) Die Eintragungen wurden vom Verfasser der Karte angebracht.
[Kloster Ochsenhausen]
die Karte ist in vier Teile zerschnitten, Gesamtgröße: ca. 126 x 206 cm (Kartengröße), ca. 142 x 218 cm (Blattgröße); Bl
126 x 206 (Höhe x Breite)
Karten und Pläne
Schaden: die Karte ist in vier Teile zerschnitten (siehe oben), Fehlstellen im Kartenbild, dadurch Text- und Zeichnungsverluste, Ecken ergänzt, Wasserflecken, Stockflecken, Farben und Schrift verblasst
Literatur: Max Schefold: Alte Ansichten aus Württemberg. Stuttgart 1957. Nr. 1233.
Bronner, Sebastian, Feldmesser
Hörmann (Hermann), Hermann; Benediktinerpater, Professor für Dogmatik und Kirchenrecht, Archivar, Feldmesser (?)
Bechtenrot : Erolzheim BC; Triebrechte
Berkheim BC; siehe auch Eichenberg
Edenbachen : Erlenmoos BC; Darstellung im Grundriss
Edenbachen : Erlenmoos BC; Gemarkung
Edenbachen : Erlenmoos BC; Grundstücke
Edenbachen : Erlenmoos BC; Triebrechte
Eichenberg : Berkheim BC; Triebrechte
Erlenmoos BC; siehe auch Edenbachen
Erlenmoos BC; Triebrechte
Erolzheim BC; siehe auch Bechtenrot
Laubach : Reinstetten, Ochsenhausen BC; Triebrechte
Mettenberg : Rot an der Rot BC; Triebrechte
Ochsenhausen BC; siehe auch Laubach, Reinstetten
Ochsenhausen BC; Triebrechte
Reichenbach (Ursprungsbach); Gewässer, Quelle
Reinstetten : Ochsenhausen BC; siehe auch Laubach
Rot an der Rot BC; siehe auch Mettenberg
Ursprungsbach (Reichenbach), Gewässer, Quelle
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.