Obligationen der Stadt Lügde
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II/ 218
B 402 Fürstbistum Paderborn, Kanzlei
Fürstbistum Paderborn, Kanzlei >> 2. Beziehungen Paderborns zu deutschen Territorien >> 2.8. Waldeck-Pyrmont (Lügde)
1622-1691
Enthaeltvermerke: 1622 Obligation über 1000 Reichstaler von Dr. Tilmann Judenhertzog, oldenburgischer Kanzler zu Delmenhorst. 1642-1687 Copionale der Obligationen der Stadt Lügde. 1642 Obligation über 2250 Reichstaler von Meister Hans Fahnes Sohn Statius, Nachrichter zu Hameln. 1650 Zession dieser Obligation an den Kaufmann Bernhard Wordtmann zu Hannover. 1679 Obligation über 300 Reichstaler von Kaufmann Bernhard Wordtmann zu Hannover. 1678 Frist zur Zinszahlung an Bernhard Wordtmann. 1675/76 Obligationen über 800 und 200 Reichstaler von Dr. Med. Jacobus Kotznue, Leibmedikus in Hannover. 1669 Obligation übder 1000 Reichstaler von Bernhard von Widenbrück, Rat, 1681 eingelöst von Bernhard Judenhertzog, waldeckscher Amtsschreiber. 1669/79 Obligationen über 300/100/130/200 Reichstaler von Bernhard Judenhartzog, waldeckscher Amtsschreiber. 1675 Obligation über 400 Reichstaler vom Kapotel St. Johann in Minden. 1673 Obligation über 300 Reichstaler von M. Georg Strauch (Struth), Nachrichter der Stadt Oldenburg. 1686 Zession dieser Obligation am M. Statz Darneden, Nachrichter zu Holzminden. 1661/1663/1669 Obligationen über 600/200/700 Reichstaler von Tilemann Judenhertzog, waldeckscher Rentmeister zu Isenberg. 1687 1000 Reichstaler von 1662 der Witwe Tilemann Judenhertzogs an Bernhard Judenhertzog. 1623 500 Reichstaler von Sibert Heister an Dr. Bernings Witwe zu Münster. Liste der Verzinsungen. 1663 Obligation über 200 Reichstaler von Tilemann Judenhertzog, waldeckscher Rentmeister zu Isenberg. 1675 Obligation über 400 Reichstaler vom Kapitel St. Johann in Minden. 1691 Quittung der Witzwe Kotzebue über das zurückgezahlte Kapital von 1000 Reichstalern. Quittung Johann Wilhelm Schillings über das zurückgezahlte Kapital von 300 Reichtsalern (ehem. Johann Floto) Loskündigung an die Wörmannschen Erben. Rückzahlung an Professor Johann Kahler zu Rinteln. LosKündigung des Kapitals vom Kapitel St. Johann, des Kapitals von Bernhard Judenhertzog und des Kapitals der Witwe Kotzebue. o. D. Aufstellung von Obligationen. Verzeichnis der jährlichen Zinsen von Kapitalien bei der Stadt Lügde. Liste zu kündigender Kapitalien.
Bestände vor 1815
Sachakte
Lügde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:50 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.2. Fürstbistum Paderborn (Tektonik)
- 1.2.2.1. Verwaltung, Justiz, Landstände (Tektonik)
- Fürstbistum Paderborn, Kanzlei (Bestand)
- 2. Beziehungen Paderborns zu deutschen Territorien (Gliederung)
- 2.8. Waldeck-Pyrmont (Lügde) (Gliederung)