Wolfgang, Graf von Hohenlohe-Langenburg, bestätigt Erzbischof Wolfgang von Mainz auf dessen Beschwerdeschreiben von 1589 Mai 19, dass seine Jäger - laut Bericht seines Kellers zu Ingelfingen - in Unkenntnis der [15]79 (vgl. Nr. 55) getroffenen Vereinbarung - zu Unrecht am Hasenberg (Haßberg) am Deubach auf Nagelsberger Markung gejagt haben; wegen neuerlichen, vom Abt von Schöntal und dem Mainzer Amtmann verursachten Irrungen mit dem Schultheißen von Diebach (Deupach) schlägt er dem Erzbischof Verhandlungen und die Bestellung von Schiedsleuten mit definitiver Entscheidungsgewalt vor ähnlich wie bei der unlängst durch den Bischof von Würzburg und Markgraf Georg Friedrich zu Brandenburg herbeigeführten Einigung mit seinen Brüdern.
Vollständigen Titel anzeigen
Wolfgang, Graf von Hohenlohe-Langenburg, bestätigt Erzbischof Wolfgang von Mainz auf dessen Beschwerdeschreiben von 1589 Mai 19, dass seine Jäger - laut Bericht seines Kellers zu Ingelfingen - in Unkenntnis der [15]79 (vgl. Nr. 55) getroffenen Vereinbarung - zu Unrecht am Hasenberg (Haßberg) am Deubach auf Nagelsberger Markung gejagt haben; wegen neuerlichen, vom Abt von Schöntal und dem Mainzer Amtmann verursachten Irrungen mit dem Schultheißen von Diebach (Deupach) schlägt er dem Erzbischof Verhandlungen und die Bestellung von Schiedsleuten mit definitiver Entscheidungsgewalt vor ähnlich wie bei der unlängst durch den Bischof von Würzburg und Markgraf Georg Friedrich zu Brandenburg herbeigeführten Einigung mit seinen Brüdern.
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 474 S U 57
lad. 43 Nr. 47
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 474 S Mainz, Erzstift: württ. Orte, Urkunden
Mainz, Erzstift: württ. Orte, Urkunden >> Urkunden des erzbischöflichen Archivs >> 1. Weltlicher Schrank
Urkunden
Ausstellungsort: Weikersheim
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S. mit Papierdecke
Vermerke: [auf der letzten Seite:] pre(sentatum) Maintz 17. Juni [15]89, r(egistran)dum, r(egistra)tum, [auf der ersten Seite:] copi, r(egistran)dum, dat(um); Sign.: Wolffg(ang) H.
Beglaubigungs- und Notarzeichen: eigenhändige Unterschrift des Wolfgang, Gf. von Hohenlohe-Langenburg
Besonderheiten: 2 Bll.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S. mit Papierdecke
Vermerke: [auf der letzten Seite:] pre(sentatum) Maintz 17. Juni [15]89, r(egistran)dum, r(egistra)tum, [auf der ersten Seite:] copi, r(egistran)dum, dat(um); Sign.: Wolffg(ang) H.
Beglaubigungs- und Notarzeichen: eigenhändige Unterschrift des Wolfgang, Gf. von Hohenlohe-Langenburg
Besonderheiten: 2 Bll.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:34 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)
- Neuwürttembergische Bestände vor 1803 bzw. vor 1806/10 (Tektonik)
- Bistümer, Stifte, Klöster und Pfarreien (Tektonik)
- Mainz, Erzstift: württ. Orte, Urkunden (Bestand)
- Urkunden des erzbischöflichen Archivs (Gliederung)
- 1. Weltlicher Schrank (Gliederung)
Namensnennung 3.0 Deutschland