Mainz, 1655.06.09. (Richter Pfeffer). Die Erben Kaspar Albachs (Johann Speeth, Johann Lindenschmidt und Vitus Marr (?) von Cambrich, wie auch Johann Philipp Pauli von Dumbach, für sich und ihre Miterben aus dem Cambricher Grund), ferner Meister Andreas Belzer, für sich u.s.Fr. Margreth, der B. und Zimmermann Johann Schechener u.s.Fr. Barbara sowie dieser Frau Tochter aus erster Ehe Maria Martha (vertreten durch ihre Vormünder Adam Wolbert, Büchsenschmied, und Hugo Scheib, Glöckner zu Liebfrauen): Verkaufen dem Kurfürsten und EB. Johann Philipp, Bischof zu Würzburg, vertreten durch den kurfürstl. Kammerrat und Rentmeister Emund Rokoch, das baufällige und vom Einfall stündlich bedrohte Gasthaus zum Schwarzen Bären, zwischen dem Domvikar Daniel Enz und einem gemeinen Durchgang auf St. Moritz-Kirchhof, zinst St. Moritz 1/2 fl. und ist mit 100 fl. rückständiger Kontribution und schwedischen Ranzionsgeldern beschwert. Kaufpreis: 500 fl., wovon die 100 fl. Belastung abgezogen, Rest bar (Einzelheiten über einen seit 1625 vor dem Reichskammergericht schwebenden Rechtsstreit). Z.: Johann Wendelin Cunz, Gerichtspedell, und Nikolaus Nueßbaum, Metzger.

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