Landesamt für Flurbereinigung und Siedlung: Außenstelle Freiburg (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Freiburg, F 260/1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Freiburg (Archivtektonik) >> Baden-Württemberg 1952 ff.: Ober- und Mittelbehörden >> Geschäftsbereich Ministerium für ländlichen Raum, Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
(1919-) 1952-1981
Einleitung: Für die Flurbereinigung - ehedem im Zuständigkeitsbereich des Bad. Ministeriums der Finanzen, Abt. Baudirektion - war ab 1952 das Landwirtschaftministerium des neu gegründeten Bundeslandes Baden-Württemberg zuständig. Diesem wurde nunmehr ein Landesamt für Umlegung und Siedlung mit Sitz in Ludwigsburg und Außenstellen in den drei anderen Regierungsbezirken unterstellt. Im Jahr 1953 trat das Bundesflurbereinigungsgesetzes in Kraft, ein Jahr später wurde das Landesamt für Umlegung und Siedlung in Landesamt für Flurbereinigung und Siedlung umbenannt. Die dritte und unterste Verwaltungsebene bildeten die Flurbereinigungsämter, von denen in Südbaden (Stand 1979) mit den Standorten Freiburg und Offenburg zwei existierten. Der vorliegende Bestand umfasst die Unterlagen der Außenstelle Freiburg des Landesamts für Umlegung und Siedlung, die zwischenzeitlich in Offenburg ihren Dienstsitz hatte. Deren Aufgabe war vor allem die Durchsicht und Prüfung der von den Flurbereinigungsämtern vorgelegten jeweiligen Flurbereinigungspläne. (Literatur: 25 Jahre Flurbereinigung in Baden-Württemberg. Hg. vom Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Umwelt Baden-Württemberg. Stuttgart 1979.) Im Zuge der Verzeichnung wurden folgende Bestände in den Bestand F 260/1 integriert: F 260/2; F 260/3; F 260/4; F 260/5; F 260/6; F 260/7; F 260/8; F 260/9; F 260/10. Nach seiner Verzeichnung umfasst der Bestand F 260/1 insgesamt 773 Bestellnummern und misst 10,8 lfd.m. Freiburg, Juli 2017 Dr. Christof Strauß
Nr. 1-773
Bestand
Freiburg im Breisgau FR; Landesamt für Flurbereinigung und Siedlung
Feldbereinigung
Flurbereinigung
Landesamt für Flurbereinigung und Siedlung: Außenstelle Freiburg
Reblandumlegung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:41 MEZ
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