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Stam von Görtz als Obmann (als eynem gemeynen); Georg (Jorge) von
Schlüchtern, Johann (Hans) von Rodenstein, Heinrich Küchenmeister und
Reinhard S...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1461-1470
1466 September 3
Ausfertigung, Papier, unbesiegeltes Chirograph
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Gebin uff Mitwochen nach Egidii anno etcetera LXsexto
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Stam von Görtz als Obmann (als eynem gemeynen); Georg (Jorge) von Schlüchtern, Johann (Hans) von Rodenstein, Heinrich Küchenmeister und Reinhard Schreiber auf Seiten des Reinhard [von Weilnau], Abt von Fulda, und Rabe (Rave) von Boyneburg, Landvogt, Johann (Hans) von Dörnberg [der Ältere], Hofmeister des Landgrafen Heinrich von Hessen, auf Seiten des Landgrafen von Hessen einigen sich über die zwischen beiden bestehenden Streitigkeiten. Manegold von Herda, oder für ihn der Abt, soll wegen einer Fehde mit den Räten des Landgrafen Heinrich bis kommenden Michaelis [1466 September 29] 120 rheinische Gulden an den Rentmeister in Alsfeld zahlen. Wegen der Fehde des Abtes gegen die Schenken [welche?] soll eine Kommission, bestehend aus zwei Männern des Abtes und zwei Männern des Landgrafen, zur Beilegung der Auseinandersetzung eingesetzt werden. Können sie zwischen den Parteien nicht vermitteln, gilt der Schiedsspruch der Kommission. Kann die Kommission sich nicht einigen, entscheiden Landvogt Rabe von Boyneburg oder Heinrich von Schenkwald als Obmann. Der Obmann soll von beiden Parteien den Vermittlungsauftrag erhalten; seine Entscheidung wird anerkannt. Im Streit der von Riedesel mit dem Abt haben sich beide Parteien an Landgraf Heinrich gewandt. Dieser will bald einen Schiedstag zwischen beiden Parteien ausrichten; gelingt keine gütliche Einigung, wird der Landgraf sie nach dem Recht beurteilen. Abt und Landgraf werden einander bis zum nächsten Sonntag [1466 September 7] ihre Einschätzung der gegenwärtigen Abmachung mitteilen. Der Landgraf schreibt nach Fulda, der Abt nach Marburg. Sagen beide zu, wollen sie sich am darauf folgenden Mittwochabend [1466 September 10] persönlich in Alsfeld treffen. Ankündigung des Chirographs (zue orkunde sin diesßere ziddeln zwo ußeyn gesnetin glich ledende). (siehe Abbildungen: Vorderseite, [[jpg:hstam/Urk. 75/Urk. 75 Reichsabtei Fulda 1466 Sept.3 Rueckseite....
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.