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Krankenanstalten, OA Gaildorf
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Enthält: Gründung eines Krankenhauses für Handwerksgehilfen und Dienstboten in Gaildorf, Errichtung einer Krankheitskostenversicherung für Dienstboten, Handwerksgehilfen und Lehrlinge in Gaildorf sowie Beiträge zu dieser Kasse, Qu. 1-27, 1836-1840, 1864-1884; Baureparatur am Armenhaus in Gaildorf, Einrichtung eines Lokals für erkrankte Dienstboten, Durchreisende und Geisteskranke daselbst, 3 Schr., 1847, 1849; Errichtung eines Bezirkskrankenhauses in Gaildorf und eines Pockenhauses bei diesem Krankenhaus, Belohnung des Krankenwärters, Neubaueines Bezirkskrankenhauses, Qu. 1-33, 1863-1888, 1904; Neubau eines Bezirkskrankenhauses in Gaildorf und Satzung für dieses Krankenhaus, Qu. 1-69, 1905-1909; Gesuch des Bauunternehmers Thomas Schuh in Fichtenberg um Genehmigung zum Betrieb einer Naturheilanstalt, Qu. 1-12, 1900-1901.
Darin: Statuten der Krankheitskostenversicherungsanstalt für Gewerbegehilfen, Lehrlinge und Dienstboten in der Stadt Gaildorf von 1864, handschr.; Der Kocherbote vom 17.9.1864 mit Statuten des Bezirkskrankenhauses in Gaildorf, Instruktion für den Krankenwärter am Bezirkskrankenhaus Gaildorf, o.D. <1864>, Abschr.; Riedlinger Zeitung vom 9.11.1903 mit einer Abbildung des neuen Bezirkskrankenhauses daselbst; Neues Tagblatt vom 27.3.1905, S. 3-6; Schwäbische Kronik vm 27.3.1905, Titelblatt; 2 Lageplanskizzen zur projektierten Erstellung des neuen Bezirkskrankenhauses in Gaildorf vom Mai 1905; Der Postillon vom 27.11.1905; Bezirkskrankenhaus Gaildorf. Bezirkssatzung, Entwurf von 1909, Druck.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.