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Bestätigung des Verkaufs eines Hauses am Steinweg in Fulda durch Christoph Störer, Pfarrer in Geismar, an Wigand und Katharina Happel
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Urk. 79 Reichsabtei Fulda: Gerichte, Ritterschaft, Orte, Stadt Fulda [ehemals: Urkunden R V, VI, VII, VIII]
Reichsabtei Fulda: Gerichte, Ritterschaft, Orte, Stadt Fulda [ehemals: Urkunden R V, VI, VII, VIII] >> Gerichte (ehemals: Urkunden R V) >> 3 Stadtgericht
1576 April 11
Ausfertigung, Pergament, an Pergamentstreifen anhängendes Siegel, ab und verloren
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Geben und geschehen undecimo die Aprilis anno Christi millesimo quingentesimo septuagesimo sexto
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Das Stadtgericht von Fulda bestätigt, dass Christoph Störer, Pfarrer in Geismar (Geysemar) [heute: Ortsteil von Geisa, Wartburgkreis], in Übereinstimmung mit seiner Ehefrau Ursula ein in Fulda gelegenes, genau bezeichnetes Haus am Steinweg, das bereits früher durch Christoph Brechter, Doktor der Rechte, an den verstorbenen Bernhard (Betz) von Romrod verkauft wurde, an Wigand Happel, Bürger von Fulda, und dessen Ehefrau Katharina für 925 Gulden, gerechnet zu je 44 Gnacken, verkauft hat. Es folgen weitere Absprachen. Käufer und Verkäufer bitten Junker Ernst Wilhelm Katzmann, Schultheiß von Fulda, um sein Siegel. Ankündigung des Siegels Ernst Wilhelm Katzmanns. Nennung von Personen.
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Junker Ernst Wilhelm Katzmann, Schultheiß von Fulda]
Datierungszeile unter der Plica.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.