7. Sitzung, 4. Wahlperiode
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KrBRI 001 Kreistag und Ausschüsse Kreistag und Ausschüsse
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13.12.1957
Enthält: 1. Niederschrift über die Sitzung des Kreistages vom 15. August 1957. 2. Bestimmung eines Mitgliedes des Kreistages zur Unterzeichnung der Sitzungsniederschrift. 3. Einführung und Verpflichtung des in den Kreistag neu eingetretenen Kreistagsabgeordneten Willi Bender, Niedermarsberg. 4. Wahlen: a) Wahl des Beschlussausschusses gem. § 7 des Ersten Gesetzes zur Neuordnung und Vereinfachung der Verwaltung (Erstes Vereinfachungsgesetz). b) Wahl eines Nachfolgers als stellv. Mitglied in den Kreisausschuss für den am 17. 7. 1957 nach Bochum verzogenen Kreistagsabgeordneten Waldemar Papenheim - SPD -. c) Wahl eines Nachfolgers als stellv. Mitglied in den Rechnungsprüfungsausschuss für den am 17.07.1957 nach Bochum verzogenen Kreistagsabgeordneten Waldemar Papenheim – SPD. d) Wahl eines Nachfolgers als stellv. Mitglied in den Schul- und Kulturausschuss für den am 17. 7. 1957 nach Bochum verzogenen Kreistagsabgeordneten Waldemar Papenheim - SPD -. e) Wahl eines Vertreters der Jagdgenossenschaften in den Kreisjagdrat. f) Wahl von 2 Beisitzern und 2 Stellvertretern für den Musterungsausschuss. g) Wahl van 1 Beisitzer und l Stellvertreter für die Musterungskammer. h) Wahl von 2 Beisitzern und 2 Stellvertretern für den Prüfungsausschuss für Kriegsdienstverweigerer. i) Wahl von 2 Beisitzern und 2 Stellvertretern für die Prüfungskammer für Kriegsdienstverweigerer. j) Neuwahl des Schiedsmanns für den Schiedsmannsbezirk Elleringhausen, umfassend die Gemeinden Elleringhausen und Bruchhausen. k) Neuwahl des Schiedmanns für den Schiedsmannsbezirk Alme, umfassend die Gemeinden Alme und Wülfte. l) Neuwahl des Schiedsmanns für den Schiedsmannsbezirk Bontkirchen, umfassend die Gemeinden Bontkirchen und Hoppecke. m) Neuwahl des Schiedsmanns für den Schiedsmannsbezirk Niedermarsberg, umfassend die Gemeinden Niedermarsberg und Erlinghausen. 5. Bestellung des Hauptbrandmeisters, Kreisobersekretär Josef Boeddicker, Brilon, zum stellv. Kreisbrandmeister auf die Dauer von weiteren 5 Jahren. 6. Benennung eines Vertreters der Landarbeiter für den beim Kreissiedlungsamt in Arnsberg bestehenden Kreissiedlungsausschuss – Unterausschuss Brilon. 7. Haushaltsrechnung des Landkreises Brilon für das Rechnungsjahr 1956. 8. Halbjahresbericht über die Ausführung des Haushaltsplanes für das Rechnungsjahr 1957 nach dem Stande vom 50. 9. 1957. 9. Kapitalerhöhung der Kraftverkehr Westfalen G.m.b.fi. zum Ausbau ihrer Betriebsanlagen. 10. II. Nachtragshaushaltsatzung des Landkreises Brilon für das Rechnungsjahr 1957. 11. Genehmigung über- und außerplanmäßiger Ausgaben. 12. Änderung des Gesellschaftsvertrages der Kleinbahn Steinhelle-Medebach. 13. Überschreitung des Verwaltungskostenvoranschlages der Kreissparkasse Brilon für das Geschäftsjahr 1956. 14. Antrag der Stadt Brilon auf Gewährung eines Zuschusses zum Neubau eines Feuerwehrgerätehauses. Nichtöffentliche Sitzung: 1) Personalangelegenheiten: a) Antrag des Kreisamtmanns Wilk auf Gewährung eines Arbeitgeberdarlehns zur Errichtung eines Eigenheimes. b) Antrag des Landwirtschaftsoberlehrers Wolfgang Braun auf Entlassung aus dem Berufsschuldienst und dem Beamtenverhältnis zum Kreise Brilon. c) Einstellung der für die freien Stellen der Kreisberufsschule in Vorschlag gebrachten Gewerbeoberlehrerinnen der Fachrichtung Hauswirtschaft: aa) Elisabeth Kranhold, Springe am Deister, bb) Maria Köhler, Duisburg. 2) Grundstücksangelegenheit: Ankauf eines Grundstücks von Clemens Meyer, Brilon (in der Nähe des Kreishauses).
Akten
Kreistag und Ausschüsse
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:41 MEZ