Allgemeiner Schriftwechsel des Kreisamtes für Volkswohlfahrt und NSV (Unterlagen, auch Rundschreiben)
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L 113, 932
L 113 Schriftgut von NSDAP und NS-Organisationen in Lippe
Schriftgut von NSDAP und NS-Organisationen in Lippe >> 5. Kreisleitung Lippe >> 5.6. Schriftwechsel der Kreisleitung mit NS-Dienststellen >> 5.6.4. Schriftwechsel des Kreisleiters mit einzelnen Kreisämtern sowie Schriftwechsel der Kreisämter
1941-1945
Enthaeltvermerke: Enthält: Personalangelegenheiten; Mitgliederangelegenheiten; Kassenangelegenheiten; Organisatorisches, Einführung von Postleitgebieten; Vereinfachung der Bescheinigungen politischer Zuverlässigkeit bei der Zuweisung von Pflegekindern; Verpflichtung zur Kenntlichmachung des Parteinamens auf Haustafeln der NSV; Unterbringung von Flüchtlingen aus Ostpreußen; Umquartierungen aus Luftschutzgründen; Unterstützungsangelegenheiten; Überprüfung des DRK in Lippe; Fleckfieberbekämpfung; Diphterieschutzimpfungen; Vierteljahresberichte für das 3. und 4. Quartal 1944 der NSV-"Mutter-und-Kind-Heime" in Bad Meinberg, Berlebeck, Schieder Wendlinghausen und Gerleve; Zusammenarbeit der Gesundheitsämter mit dem „Hilfswerk Mutter und Kind"; Erweiterung des Einflusses der Reichs-Adoptionsstelle der NSV; NS-Schwesternschaften: interne Auseinandersetzungen; Jahresberichte der Bezirksschwestern für 1942; Zusammenarbeit der NS-Schwestern und der Schwestern des DRK mit dem Staatlichen Gesundheitsamt; Kindergärten: Kindergartenarbeit in der Ukraine (Bericht); „Vierteljahresbericht über Kindertagesstätten des Kreises Lippe" für Okt.-Dez. 1944; Statistik: Gehälter der in NSV-Heimen beschäftigten Frauen; Einnahmen und Ausgaben der Schwesternstationen des Vaterländischen Frauenvereins des DRK; Verzeichnisse (Besetzung und Anschriften): Kreisleitungen und Kreisämter für Volkswohlfahrt im Gau Westfalen-Nord; Gauamtsleiter der Gauleitung Westfalen-Nord; Hauptstellen Wohlfahrtspflege und Jugendpflege in den verschiedenen Gauamtsleitungen und Arbeitsbereichen; verschiedene Merkblätter zu Ernährung, Pflege und Leistungen der Krankenversicherung für Mütter, Säuglinge und Kleinkinder; Blanko-Anträge: u.a. Maßanleitung für NS-Schwesterntrachten, Aufnahmegesuch und Fragebogen der NS-Schwesternschaft, Fragebogen der Reichs-Adoptionsstelle für Adoptiveltern, Umschlagmappen für Haussammellisten der NSV, Mappen jetzt: L 113 Nr. 1318; Ernährungsvorschauen der Landesbauernschaft Westfalen für März, April, Juni, Sept. und Okt. 1944 (Drucke); Erlasse des Reichsministers für Ernährung und Landwirtschaft zur Lebensmittelversorgung 1943-1944; Marktberichte Nr. 4/44 und 6/44 des Wirtschaftsbunds gemeinnütziger Wohlfahrtseinrichtungen. Darin: Rundschreiben des Gauamtes für Volkswohlfahrt vom 10.2. 1944 mit den Anordnungen Nr. 2 und Nr. 4 des Reichsorganisationsleiters Ley vom 7.1.1944 betr. parteiamtliche Kennzeichnung von NSV-Einrichtungen und Benennung von Hauptämtern in den Gauen und Kreisen.
NSDAP, Kreisleiter Lippe
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:53 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
- Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Archivtektonik)
- 1. Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Tektonik)
- 1.3. Organisationen, Güter, Familien, Personen (Tektonik)
- 1.3.1. Politische Organisationen (Tektonik)
- NSDAP und NS-Organisationen in Lippe (Tektonik)
- Zeitgeschichtliches Archiv für das Land Lippe und Parteiarchiv NSDAP Westfalen-Nord, Abt. Lippe (Bestand)
- 5. Kreisleitung Lippe (Gliederung)
- 5.6. Schriftwechsel der Kreisleitung mit NS-Dienststellen (Gliederung)
- 5.6.4. Schriftwechsel des Kreisleiters mit einzelnen Kreisämtern sowie Schriftwechsel der Kreisämter (Gliederung)