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Stiftungssachen: Gülten, Oberamt Vaihingen
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Enthält: Gesuch des Johann Friedrich Schneider, Andreas Fröhlich und Gen. in Großsachsenheim um Verminderung des Geldansatzes der im Jahr 1816 und 1817 zur Heiligen- und Armenkastenpflege Großsachsenheim schuldig gebliebenen Gültfrüchten; Gültnachlass der Stiftungspflege Großsachsenheim gegen die Gült- und Landachtschuldner auf Martini 1830 und der Heiligenpflege Unterriexingen gegen die Besitzer des sogenannten Heiligenhöflens; ablösung der von einigen Einwohnern zu Hochdorf an die Stiftungspflege Unterriexingen zu entrichtenden Wachsgült; Zustimmung der Gemeinde Weissach zu den Ablösungs- und Radizierungsverträgen der auf den Gütern einzelner Bürger haftenden und an den Heiligen bzw. von diesen wieder an die Gemeindekasse zu entrichtenden Gefälle und Gülten auf das Gemeindegrundeigentum
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.