Materialsammlung Generalleutnant Alexander Edler von Daniels
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300,010/Samml. Militär, 0503
300,010/Samml. Militär 300,10/Sammlung Militärgeschichte
300,10/Sammlung Militärgeschichte >> 09 Zweiter Weltkrieg (1939-1945) >> 09.11 Dokumente von Soldaten
1942, 1957, 1989, 1994, 2005
Enthält u.a.: Porträts als Generalmajor, 1942; Brief an v. Wildmann, 1957 (Erwähnung der Gefangenenlager Lunjowo, Woikowo, Lazarett Leschnowo, Gefängnis Jaroslawl, Iwanowa, der Generale und Offiziere Helmuth Schlömer, Walther v. Seydlitz-Kurzbach, Heinrich Homann, Martin Lattmann, Dr. Otto Korfes, Hans Wulz, Hans-Georg Leyser, Karl Strecker, Heinrich Anton Deboi, (?) Rupprecht, Otto Rinoldi, Ulrich Vassoll, Martin Bieber, Hptm. Ostwald, (?) Kameke, Pfarrer Paul Klauer (Neuhäusel, Westerwald) und Pfarrer Josef Kayser; Trennung vom Nationalkomitee 1948; Verlegung ins Gefängnis Stalingrad und Verurteilung wegen Kriegsverbrechen, 1949; Unterschenkelamputation, 1950; negative Äußerungen über Karl Ostarhild; Zeit-Artikel "Was heißt Widerstand?" von Marion Gräfin Dönhoff und Leserbriefe hierzu, 1989; Brief der Friederike von Daniels an Prof. Dr. Peter Steinbach, Gedenkstätte Deutscher Widerstand (Berlin) mit Erwähnung eines Gestapo-Mannes Hoppe und des Prozesses gegen diesen, 1994; Auszüge aus: Philipp Franz Fürst zu Salm-Horstmar, Ein fürstliches Leben. Der Fürst zu Salm-Horstmar erzählt aus seinem Leben. Mein Leben, meine Arbeit, meine Erkenntnisse, Dülmen 1994; Stellungnahmen des Johanniterordens zur Mitgliedschaft des Alexander Edler von Daniels, 2005; Daniels-Erwähnung in Hans Joachim Iwand, Predigtmeditationen
Provenienz: Schenkung Friederike Edle von Daniels, Münster (2018)
Umfang: 0,2 cm
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:22 MEZ