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Gesuche an die Regierung um Anstellung in
königlich-schwedische Dienste, auch um Ausstellung eines
Abschiedsbriefes
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Enthält: - Gesuch des Gerhard Hackmann um einen Abschiedsbrief nach Bewilligung seiner Kündigung (o.D.) - Gesuch des Jürgen Heinrich Haberstroh vom 16. Juni 1686 um Anstellung als Schreiber o.ä. - Gesuch des Dietrich Niemann vom 27. August 1689 um Unterstützung bei der Kammer wegen einer neuen Bedienung (mit Anlagen: Bestallung Niemanns zum Kontributionseinnehmer in Scheeßel vom 24. März 1680, Attestat für Niemann von 1683) - Gesuch des Hans Otto aus Deinstermühle vom 31. August 1689 um Anstellung als Holzförster und Fischmeister in der Nachfolge seines verstorbenen Vaters - Gesuch des Friedrich Ohlsson vom 22. Oktober 1707 um Anstellung in Bremen-Verden nach Entlassung als Kriegskommissar (mit Anlage: Königliches Empfehlungsschreiben vom 23. September 1707 (schwed.))
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1680
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1683
Hackmann, Gerhard, Kündigung Haberstroh, Jürgen Heinrich, Stade, Bewerbung Niemann, Dietrich, Kontributionseinnehmer, Scheeßel Otto, Hans, Deinstermühle, Holzförster u. Fischmeister Ohlsson, Friedrich, Kriegskommissar
Scheeßel, Kontributionseinnehmer Deinstermühle, Holzförster u. Fischmeister
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.