Exportkoordination durch die Auslandsabteilung Berlin
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31050 Auto Union AG, Chemnitz, Nr. 3044 (Zu benutzen im Staatsarchiv Chemnitz)
31050 Auto Union AG, Chemnitz
31050 Auto Union AG, Chemnitz >> 09. Handel und Absatz >> 09.4 Handelsorganisation Ausland >> 09.4.1 Übersichten und allgemeine Exportangelegenheiten
1937 - 1941
Enthält v. a.: Freigabe von Horch-Spezial-Chassis 801 und 901 für den Export.- Vorschläge der Exportabteilung für die Entwicklung der Horch-/Wanderer- und Audi-Typenprogramme für 1938.- Freigabe von Deviseneingängen.- Besprechung Heinz v. Baumbachs mit der Reichsbank und Golddiskontbank über die Übersee-Exportfinanzierung vom 12. Aug. 1937.- Statistik zur deutschen KfZ-Ausfuhr 193637.- Kooperation mit dem Industrie-Informationsdienst Siegfried Doerschlag (Berlin).- Besprechung beim Reichswirtschaftsminister zur Einfuhr ausländischer Fabrikate in der Horch-Klasse vom 19. Okt. 1937.- Abstimmung von Mindestexportpreisen mit der Adam Opel AG (Rüsselsheim).- Verhandlungen zu Kautschuk-, Stahl- und Eisenkontingenten für die Exportproduktion.- Besuch der Amsterdamer Automobilausstellung 1938 durch Dr. Bruhn, Dr. Hahn und Dr. Werner.- Festlegung und Kalkulationen zu den Wanderer-Exportpreisen (Febr. 1938).- Beschwerde der NSDAP-Auslandsorganisation Kopenhagen über unzureichende Kundendienstleistungen der AU-Vertretung Bohnstedt Petersen A/S (Kopenhagen).- Maßnahmen zur Steigerung des Horch-Exports (mit Statistik für 1936-1938).- Protokoll zur Besprechung v. Baumbachs mit Ministerialdirigent Dr. Schlotterer (RWM) zum Bau eines AU-LKW (1,5 - 2,75-to.) vom 13. Juni 1938.- Einbruch des Wanderer-Exportumsatzes (mit Bericht zur Wanderer-Exportlage in Britisch-Indien und Argentinien).- Mindestpreisabsprachen mit der italienischen Automobilindustrie für den Export nach Jugoslawien, Ungarn und Rumänien.- Exportpreisabstimmung für Portugal, Holland, Belgien und Argentinien durch die Exportgemeinschaft deutscher Automobilfabriken AG (Berlin).- Bereisung Japans, Chinas und Mandschukuos zur Auslotung der Exportmöglichkeiten.- Besprechung Dr. Bruhns und v. Baumbachs mit Vertretern der Deutschen Reichsbank und des RWM zum Typenprogramm der AU und zur etwaigen Minderung der DKW-Exporte durch die Auslandspropaganda für den "KdF"-Wagen vom 3. März 1939.- Koordinierung der Spanienprojekte der deutschen Automobilindustrie durch die Wigru.- Forcierung des Exportabsatzes in Freidevisen- und Stahlländer durch das RWM.- Statistik des AU-Exports in 193839 (nach Ländern).- Berichte v. Baumbachs zur unzureichenden Partizipation der AU am Auslandsbehörden- und Auslandsheeresgeschäft vom 28. Nov. 1939 bzw. 9. Febr. 1940.
AU (Vorstandssekretariat)
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:05 MEZ