Generaldirektion des Wasserbaus in Hannover: Ostfriesland (Bestand)
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NLA AU, Rep. 140
Nds. Landesarchiv, Abt. Aurich (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.1 Staatliche Aktenbestände >> 1.1.1 Fachbehörden (bis heute) >> 1.1.1.4 Hoch-, Tief- und Wasserbau
1805-1869
Bestandsgeschichte: VORWORT
Mit der zunehmenden Technisierung der Lebensverhältnisse im 19. Jahrhundert wurde immer größeres Spezialwissen benötigt, über das die Verwaltungsbehörden nicht verfügten. Es schlug die Stunde der Sonderbehörden; eine der ersten im Königreich Hannover war die 1823 errichtete Generaldirektion des Wasserbaus. Sie war zuständig für alle Wasserbauangelegenheiten im Lande, sei es Aufsicht - wie z. B. über die Wasserbauverbände -, sei es Auftrag - wie z. B. die dem Staat obliegenden Baulasten. Die Generaldirektion unterstand seit 1852 dem Ministerium des Innern und wurde immer mehr eine technisch beratende und begutachtende Behörde. 1871 wurde sie aufgelöst, nachdem allenthalben Wasserbauämter entstanden waren.
Die auf Ostfriesland bezüglichen Akten der Generaldirektion wurden 1876 an die Landdrostei in Aurich übergeben, von der sie ins Staatsarchiv gelangten.
Da nur ein handschriftliches Behördenfindbuch zur Verfügung stand, wurde der Bestand zwischen September 2006 und Januar 2007 neu verzeichnet. Dabei wurde die Gliederung, die sich an der damaligen Ämterstruktur orientierte, weitgehend beibehalten. Der Bestand umfasst die Zeit zwischen 1805 und 1869, mit einem besonderen Schwerpunkt auf die zweite Hälfte der 1820er Jahre bis in die 1840er Jahre hinein. Inhaltlich befassen sich die Akten vor allem mit der Erhöhung und Verstärkung der Deiche (insbesondere nach der Sturmflut 1825), mit der Anlage und Reparatur von Sielen, mit Entwässerungsmaßnahmen sowie mit Kanalbauten.
Aurich, Januar 2007
Dr. Michael
Bestandsgeschichte: Hermann
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Mit der zunehmenden Technisierung der Lebensverhältnisse im 19. Jahrhundert wurde immer größeres Spezialwissen benötigt, über das die Verwaltungsbehörden nicht verfügten. Es schlug die Stunde der Sonderbehörden; eine der ersten im Königreich Hannover war die 1823 errichtete Generaldirektion des Wasserbaus. Sie war zuständig für alle Wasserbauangelegenheiten im Lande, sei es Aufsicht - wie z. B. über die Wasserbauverbände -, sei es Auftrag - wie z. B. die dem Staat obliegenden Baulasten. Die Generaldirektion unterstand seit 1852 dem Ministerium des Innern und wurde immer mehr eine technisch beratende und begutachtende Behörde. 1871 wurde sie aufgelöst, nachdem allenthalben Wasserbauämter entstanden waren.
Die auf Ostfriesland bezüglichen Akten der Generaldirektion wurden 1876 an die Landdrostei in Aurich übergeben, von der sie ins Staatsarchiv gelangten.
Da nur ein handschriftliches Behördenfindbuch zur Verfügung stand, wurde der Bestand zwischen September 2006 und Januar 2007 neu verzeichnet. Dabei wurde die Gliederung, die sich an der damaligen Ämterstruktur orientierte, weitgehend beibehalten. Der Bestand umfasst die Zeit zwischen 1805 und 1869, mit einem besonderen Schwerpunkt auf die zweite Hälfte der 1820er Jahre bis in die 1840er Jahre hinein. Inhaltlich befassen sich die Akten vor allem mit der Erhöhung und Verstärkung der Deiche (insbesondere nach der Sturmflut 1825), mit der Anlage und Reparatur von Sielen, mit Entwässerungsmaßnahmen sowie mit Kanalbauten.
Aurich, Januar 2007
Dr. Michael
Bestandsgeschichte: Hermann
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
16.06.2025, 11:33 AM CEST