Johann Eberhart von Stockheim verkauft für sich und seinen Bruder Friedrich Wilhelm an Herrn Johann Kämmerer von Worms, Freiherrn von Dalberg, Oberamtmann der Ämter Olm und Algesheim und dessen Erben die früheren Stockheimischen Güter, nämlich eine abgebrochene Hofstatt samt Scheuern, Ställen, Hof, Haus, Garten, wüsten Weingärten, Wiesen, Äckern, welche auf 5 3/4 Morgen sich erstrecken und 1589 duruch Magdalene von Creutz, Eberharts von Stockheim Ehefrau, von Velten Weidenbusch zu Nieder-Olm erkauft worden sind, um 3200 fl. (zu je 15 Batzen oder 60 kr.). Zahlungsbedingungen: Der Käufer zahlt dem Philipp Franz Eberhart Kämmerer von Worms, Freiherr von Dalberg, 1000 fl., die diesem der Verkäufer schuldet, dem Liebfrauenstift 200 fl., dem Stift St. Viktor 400 fl., ferner 600 fl. bar an den Verkäufer. Die übrigen 1000 fl. sollen auf Martini 1661 samt 50 fl. Zins erlegt werden; doch soll der Käufer von Herrn Hermann zum Holz, kaiserlichen Kammergerichtsleser, binnen Jahresfrist wegen seiner Schulansprüche befriedigt werden. Ferner überlässt der Verkäufer dem Käufer eine Schuldforderung bei Jörg Würffen zu Niederolm in Höhe von 159 fl. Unterschriften und Petschaften des Verkäufers, des Käufers und des Zeugen, Friedrich Koeth von Wanscheidt. AO: Mainz.

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