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Verschiedene Unterlagen, das Marktrecht zu Aschaffenburg betreffend
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Enthält: - Stadtamtsbericht an das Vizedomamt über Kollektion wegen der von Praetor, Morhard, Glach und Mancini zu zahlenden Kommissionskosten, vom 18. Oktober 1790 (2 Blätter)
- Auszug aus dem Polizeiprotokoll vom 22. Oktober 1790. Markrecht, im besonderen den Holzverkauf an die örtlichen Schützen betreffend (1 Blatt)
- Stadtamtsbericht an das Vizedomamt vom 25. Oktober 1790 über Holzverkauf an die Schützen sowie Ankauf des Marktrechts von den Deputierten (2 Blätter)
- Bericht über die Wahl der Marktrechtsdeputierten vom 27. Dezember 1790 (3 Blätter)
- Stadtamtsbericht an das Vizedomamt vom 29. Dezember 1790 über die Wahl der Marktrechtsdeputierten (2 Blätter)
- Schreiben der Mainzer Landesregierung an das Aschaffenburger Vizedomamt von März/April 1791 (2 Blätter)
- Schreiben des Ignatz Stuirbrind an das Stadtschultheißenamt zu Aschaffenburg mit Bitte um Befreiung wegen Krankheit in der Familie (1 Blatt) (vor dem 15. April 1791)
- Stadtamtsbericht vom 15. April 1791 an das Vizedomamt wegen dem Marktrecht, im besonderen das Gesuch des Deputierten Ignaz Sturbrind an seiner Stelle einen anderen Marktrechtsdeputierten zu ernennen (2 Blätter)
15 Blatt
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.