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Kabinettsakten verschiedenen Inhalts, Jahrgang 1551.
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 71 Regierungsakten
Regierungsakten >> Herzog Christoph von Württemberg >> Kabinettsakten verschiedenen Inhalts >> Kabinettsakten verschiedenen Inhalts, jahrgangsweise geordnet
1551
Enthält u.a.:
Bittschriften u. a. von Hans Kaltenhäuser, "Posauner"; Leonhart Loßer zu Urach; Niclaus Berre; Heinrich Schwarz d.J.; Forstknecht Ludwig Kneisser, Waldenbuch; Balthasar Aichmann, Schultheiß zu Bindelbach (?); Hans Bissinger von Gröningen, Knecht auf Neuffen.
Passporte u.a. für Hans Knör, Berkach; Jakob Gensler (?), Kastkeller zu Stuttgart; Friedrich Gall von Böblingen; Christoph Müller von Urach; Andreas Lintz von Schorndorf.
Zahlung eines Ausstandes von 1.000 Gulden an den Kammerrat Balthasar Moser, Februar 1551.
Dorothea Seitz, Witwe des Hans Seitz, überschickt Herzog Christoph von Württemberg vier Lieder und erhält 2 Taler, Februar 1551.
Zollfreiheit für Kaspar Kniemann (?) von Regensburg, 2. März 1551.
62 Blatt
Archivale
Berre, Niclaus
Bissinger, Hans
Gall, Friedrich
Gensler, Jakob
Kaltenhäuser, Hans
Kneisser, Ludwig
Kniemann, Kaspar
Knör, Hans
Lintz, Andreas
Loßer, Leonhart
Moser, Balthasar; Bürgermeister, Rentkammerrat, 1525-1595
Müller, Christoph
Schwarz, Heinrich d. J.
Seitz, Dorothea
Berkach : Ehingen (Donau) UL
Böblingen BB
Gröningen = Markgröningen LB
Neuffen ES
Regensburg R
Schorndorf WN
Stuttgart S; Kastkellerei
Urach = Bad Urach RT
Waldenbuch BB
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.