Klage des Wenner ./. Freiherrn Klemens August von Ketteler zu Harkotten wegen eines Brunnens
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B-Acta scab, III 163
B-Acta scab Acta Scabinalia (Nachbarrechtliche Grundstücksstreitigkeiten)
Acta Scabinalia (Nachbarrechtliche Grundstücksstreitigkeiten) >> 1701-1800
1785
Enthält: Klage des Grobschmieds Wenner gegen den Freiherrn Klemens August von Ketteler zu Harkotten (vertreten durch Prokurator Klemens Trost), 1785. Beklagter legt zwei Pumpenrohre in den gemeinschaftlichen Brunnen für das Haus, das er von der Witwe Zimmermeister Hölck gekauft hat und in dem Dr. Giese wohnt. Das Haus liegt auf der Königstraße zwischen dem Hause des Schlossermeisters Fleye und dem früher Mensingschen Haus, dem jetzigen Kettelerschen Hof. Die Witwe Hilck geb. Anna Elisabeth Lange schichtet bei ihrer Wiederverheiratung mit Schuckman 1780 mit ihren fünf Kindern Anna Adelheid, Friedrich, Johan Bernard, Anna Christine und Franz Josef Hilck, deren Alter angegeben ist. Erwähnt werden die Notare Paul Mathias Brinckman und Gerhard Henrich Eichholt.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:19 MEZ