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Unterlagen v.a. aus den Jahren 1521 bis 1523, v.a. zur Finanzverwaltung und den finanziellen Verhältnissen Württembergs, mit Foliierung und Inhaltsverzeichnis ("registrum")
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Unterlagen v.a. aus den Jahren 1521 bis 1523, v.a. zur Finanzverwaltung und den finanziellen Verhältnissen Württembergs, mit Foliierung und Inhaltsverzeichnis ("registrum")
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 2 Regierungsakten der habsburgischen Verwaltung
Regierungsakten der habsburgischen Verwaltung >> Akten
(1442, 1462-1467) 1499, 1521-1531
Enthält:
- Aufstellung ("statt") der Ausgaben des Fürstentums Württemberg, beschlossen von Karl V., 12. September 1521 (fol. 1r-5v); Ermächtigung der Landschaft, mit Ritterschaft und Rentmeister die Einnahmen und Ausgaben des Fürstentums zu verwalten, 10. April 1521 (Abschrift) (fol. 38r-42r); Aufstellung ("stat unnd ordnung") der Ausgaben des Fürstentums Württemberg, beschlossen von Erzherzog Ferdinand, 26. Oktober 1522 (fol. 226r-239v) sowie weitere Unterlagen zur Beratschlagung und Verwaltung der Einnahmen und Ausgaben durch Statthalter, Regenten und Landschaft
- Kanzleiordnung (fol. 8r-9r)
- Abschrift eines württembergischen Gerichtsprivilegs für das Hofgericht Rottweil, 4. Mai 1467 (monttag nach des hailigen creutz tag inventionis) (fol. 94r-97r), Abschrift der Vidimierung eines württembergischen Gerichtsprivilegs für das Hofgericht Rottweil, 2. Dezember 1462 (donrstag vor sant Niclas tag) (fol. 98r-101r)
- Von Konrad Breuning, Untervogt zu Tübingen, aus Geboten und Verboten der Herrschaft verfasste Ordnung für Schultheiß, Heimbürgen und Gericht zu Weilheim, 8. Dezember 1499 (conceptionis Marie) (WR 14974) (fol. 102r-109v)
- Einung der Grafen Ulrich [V.] und Ludwig [I.] von Württemberg mit den "obern stetten" (Ulm, Nördlingen, [Schwäbisch] Hall, [Schwäbisch] Gmünd, Dinkelsbühl, Kaufbeuren, [Donau]-Wörth, Kempten, Leutkirch, Giengen, Aalen und Bopfingen), 15. Juni 1442 (sant Vits tag) (Abschrift) (fol. 111r-128r)
- Artikel der gemeinen Landschaft mit verschiedenen Beschwerden, 6. März 1523 (fol. 130r-135v); mehrere Schriftstücke mit Artikeln, die Ferdinand vorgebracht werden sollen; Instruktionen; Antwort König Ferdinands auf vorgebrachte Artikel (unvollständig), s. d. [1531] (fol. 263r-264v).
Bemerkung: 1892 vom Haus-, Hof- und Staatsarchiv Wien eingekommen
Reihenfolge der Vorsignaturen unsicher
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.