Briefe an Karl Friedrich Wilhelm von Tucher von seiner Mutter Susanna Maria (1)
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E 29/VIII Nr. 153
E 29/VIII Familienarchiv von Tucher/Jüngere Linie/Leitheimer Zweig
Familienarchiv von Tucher/Jüngere Linie/Leitheimer Zweig
15.04.1828 - 25.12.1828
Enthält:
1828 April 15: Brief der Susanna Maria von Tucher aus Ansbach an ihren Sohn Karl Friedrich Wilhelm, Junker beim 6. Chevaulegersregiment in Neustadt an der Aisch.
Schreiberin wollte der Frau Rittmeister Beierlein (= Bayerlein, Ehemann: Wilhelm) Kaffee für den Adressaten mitgeben, aber sie war schon abgereist. Sie wird über den Jubel berichtet haben, der die ganze Stadt in Bewegung versetzt hat, sodass eine Schilderung hier überflüssig erscheint (Dürerfeier!). Schreiberin ist unterwegs nach Stuttgart, wegen (Christoph Karl) Gottlieb (Sigmund) und seiner Braut (Maria Helena Wilhelmina Haller) übernachtet man in Ansbach, wird morgen nach Aalen weiterreisen und am Donnerstag will man in Stuttgart ankommen. Die Dauer des dortigen Aufenthalts hängt von den Umständen ab. Schreiberin verträgt nur einfache Kost und das viele Herumschwärmen wäre ihr auch zuwider. - Neuigkeiten: Vom hiesigen Regiment wollen 3 Offiziere mit allerhöchster Erlaubnis nach Russland gehen, um am Krieg teilzunehmen: Deroi, Crailsheim, der mit dem Adressaten das Korps verlassen hat, und ein Dritter, dessen Namen Schreiberin vergessen hat. - Gestern vor der Abreise erhielt Schreiberin die Nachricht von der Geburt einer Tochter der Fritz (in Frankfurt). Schreiberin hat damit nun 12 Enkelkinder. - Rudolph hat den Bischoffsgarten gemietet, wo Schreiberin nach ihrer Rückkehr einziehen wird und wo auch die Hochzeit gehalten wird. - Braut und Bräutigam und Sophie (Marie Louise) grüßen.
1828 Oktober 26: Brief der Susanna Maria von Tucher aus Nürnberg an ihren Sohn Karl Friedrich Wilhelm (in Neustadt a.A.)
Erhielt zwar Briefe des Adressaten, hatte aber wegen des Umzugs aus dem Garten wenig Zeit für die Antwort. - Die Bestellungen sind getätigt: Der Mantelkragen wurde nach Mahnung durch Sophie bei Frau Dr. Weydenkeller (Frau des Regimentsarztes Dr. Johann Jakob Weidenkeller) doch noch geliefert, dabei entschuldigt, der Bediente habe ihn vergessen. - Fr. v. Seckendorff kam aus München und besuchte Schreiberin. Sie reiste nach Eschenau, wo ihr August geboren worden ist. Sie wollte dort den Taufschein besorgen, den Herr Major (s. Bemerkungen) vielleicht einmal benötigt. Sobald der Taufschein da ist, wird er an den Adressaten gesandt werden. - Da die Offiziere mit ihrer Bagage zwischen Neustadt und Nürnberg hin- und herziehen, könnte Adressat auf diesem Wege ein Deckbett für den Winter erhalten. - Mitleid mit der armen Frau (Maria Magdalena Wilhelmina, geb. Tümpel) von Tucher auf dem Neuen Bau (= S. 183, Maxplatz). Sie ist gefährlich erkrankt und es besteht wohl kaum noch Hoffnung für sie. Die armen Kinder - besonders die Töchter - sind bei ihrem rohen Vater (Jakob Gottlieb Friedrich) sehr zu bedauern. Er soll es bei ihnen wie schon bei seiner Frau machen: er wirft ihnen Liederlichkeit und Umgang mit Männern vor. Schreiberin besuchte die Kranke vorige Woche und bekommt den Jammer seitdem nicht mehr aus dem Kopf. (Friedrich Wilhelm) Carl geht heute nach München, was die Kranke noch mehr betrübt. Er sollte nach Heidelberg gehen, aber da es dort unter den Studenten zu unruhig zugeht, gehen alle Nürnberger nach München. - Gottlieb besucht nach dem Ende der Flitterwochen wieder das Stadtgericht, Marie (= Maria Magdalena Karoline Katharina, geb. von Grundherr) ist mit der Wäsche beschäftigt. So geht alles wieder seinen Gang. Grüße, auch von Sophie.
1828 November 15: Brief der Susanna Maria von Tucher (aus Nürnberg) an ihren Sohn Karl Friedrich Wilhelm (in Neustadt a.A.)
Sandte durch Boten Mantel und Zudeck an Adressaten. Die Wachstücher bitte aufheben. - Ein Schein ist samt 5 Gulden in einen 50-Guldenschein bei der Sparkasse getauscht worden. - Der Taufschein des kleinen (= August) von Seckendorff wurde vor 14 Tagen durch dessen Mutter an den Major (s. Bemerkungen) in Neustadt geschickt. - Was Adressat über Jemanden geäußert hat, versteht Schreiberin nicht als Urteil. Man muss die häusliche Umstände bedenken, die einen Mann so verstimmen können, dass es seine Untergebenen zu spüren bekommen. - Es wurde viel von der Versetzung des Adressaten nach Nürnberg gesprochen - laut Bayerlein sollte diese bald geschehen. Inzwischen versicherte er, die Versetzung werde bis Januar geschehen sein. Die Stube des Adressaten ist schon mit Kommode und Schreibtisch für ihn vorbereitet. Mari und Gottlieb sind immer sehr vergnügt und wollen von der Außenwelt wenig wissen. Sie grüßen herzlichst. Sophie grüßt ebenfalls. Sie war 14 Tage lang in Altdorf. - Gestern war der Geburtstag der Mutter in Stuttgart (= Wilhelmine Friederike Karolina Haller, Schwiegermutter Gottliebs). Schreiberin überraschte Mari mit einer Einladung zum Frühstück und abends gab es eine Gesellschaft, wo mit Punsch auf das Wohl der Mutter angestoßen wurde. - Die arme Frau v. Tucher (s.o.) hat etwas weniger Schmerzen, was die Kinder wieder hoffen lässt, die Ärzte aber geben sehr wenig Hoffnung (sie stirbt November 26, siehe auch nachfolgend).
1828 Dezember 25: Brief der Susanna Maria von Tucher aus Nürnberg (Poststempel) an ihren Sohn Karl Friedrich Wilhelm, Junker beim 6. Chevaulegersregiment in Neustadt a.A.
Bedauerlicherweise kann Adressat nicht (über die Feiertage) hier sein. Du hast ja gestern gewis Dein Christkindle erwartet guter Wilhelm u. nichts erhalten. Aber auch bei Schreiberin gab es kein Christkindle, sonder dies wird erst an Neujahr stattfinden. Schreiberin fiel nämlich am Montagabend die Treppe hinunter, als sie ohne Licht in die kleine Stube gehen wollte. Es ist nicht viel passiert, nur die Nervenbänder des rechten Schenkels und Fusses sind in Unordnung geraten, und haben ihre Spannkraft verloren. Schmerzen hat Schreiberin seit gestern kaum noch, aber sie muss den ganzen Tag sitzen. - Am Samstag wir das Weihnachtsgeschenk mit dem Postwagen gesandt werden, dabei ein halbes Dutzend Lebkuchen für die Hausleute des Adressaten. - Nachschrift: Der Patenonkel (Karl Friedrich Wilhelm) Löffelholz ist in Heroldsbach an einer gänzlichen Nervenabspannung verstorben, auch verstarb die alte Frau Oberstin (Maria Magdalena Anna) v. Haller. Gedenken an die gute Tucher (s.o.). Er (der Witwer) ist seitdem ganz verändert, kommt immer bald nach Hause und ist freundlich und gütig gegen die guten Kinder.
1828 April 15: Brief der Susanna Maria von Tucher aus Ansbach an ihren Sohn Karl Friedrich Wilhelm, Junker beim 6. Chevaulegersregiment in Neustadt an der Aisch.
Schreiberin wollte der Frau Rittmeister Beierlein (= Bayerlein, Ehemann: Wilhelm) Kaffee für den Adressaten mitgeben, aber sie war schon abgereist. Sie wird über den Jubel berichtet haben, der die ganze Stadt in Bewegung versetzt hat, sodass eine Schilderung hier überflüssig erscheint (Dürerfeier!). Schreiberin ist unterwegs nach Stuttgart, wegen (Christoph Karl) Gottlieb (Sigmund) und seiner Braut (Maria Helena Wilhelmina Haller) übernachtet man in Ansbach, wird morgen nach Aalen weiterreisen und am Donnerstag will man in Stuttgart ankommen. Die Dauer des dortigen Aufenthalts hängt von den Umständen ab. Schreiberin verträgt nur einfache Kost und das viele Herumschwärmen wäre ihr auch zuwider. - Neuigkeiten: Vom hiesigen Regiment wollen 3 Offiziere mit allerhöchster Erlaubnis nach Russland gehen, um am Krieg teilzunehmen: Deroi, Crailsheim, der mit dem Adressaten das Korps verlassen hat, und ein Dritter, dessen Namen Schreiberin vergessen hat. - Gestern vor der Abreise erhielt Schreiberin die Nachricht von der Geburt einer Tochter der Fritz (in Frankfurt). Schreiberin hat damit nun 12 Enkelkinder. - Rudolph hat den Bischoffsgarten gemietet, wo Schreiberin nach ihrer Rückkehr einziehen wird und wo auch die Hochzeit gehalten wird. - Braut und Bräutigam und Sophie (Marie Louise) grüßen.
1828 Oktober 26: Brief der Susanna Maria von Tucher aus Nürnberg an ihren Sohn Karl Friedrich Wilhelm (in Neustadt a.A.)
Erhielt zwar Briefe des Adressaten, hatte aber wegen des Umzugs aus dem Garten wenig Zeit für die Antwort. - Die Bestellungen sind getätigt: Der Mantelkragen wurde nach Mahnung durch Sophie bei Frau Dr. Weydenkeller (Frau des Regimentsarztes Dr. Johann Jakob Weidenkeller) doch noch geliefert, dabei entschuldigt, der Bediente habe ihn vergessen. - Fr. v. Seckendorff kam aus München und besuchte Schreiberin. Sie reiste nach Eschenau, wo ihr August geboren worden ist. Sie wollte dort den Taufschein besorgen, den Herr Major (s. Bemerkungen) vielleicht einmal benötigt. Sobald der Taufschein da ist, wird er an den Adressaten gesandt werden. - Da die Offiziere mit ihrer Bagage zwischen Neustadt und Nürnberg hin- und herziehen, könnte Adressat auf diesem Wege ein Deckbett für den Winter erhalten. - Mitleid mit der armen Frau (Maria Magdalena Wilhelmina, geb. Tümpel) von Tucher auf dem Neuen Bau (= S. 183, Maxplatz). Sie ist gefährlich erkrankt und es besteht wohl kaum noch Hoffnung für sie. Die armen Kinder - besonders die Töchter - sind bei ihrem rohen Vater (Jakob Gottlieb Friedrich) sehr zu bedauern. Er soll es bei ihnen wie schon bei seiner Frau machen: er wirft ihnen Liederlichkeit und Umgang mit Männern vor. Schreiberin besuchte die Kranke vorige Woche und bekommt den Jammer seitdem nicht mehr aus dem Kopf. (Friedrich Wilhelm) Carl geht heute nach München, was die Kranke noch mehr betrübt. Er sollte nach Heidelberg gehen, aber da es dort unter den Studenten zu unruhig zugeht, gehen alle Nürnberger nach München. - Gottlieb besucht nach dem Ende der Flitterwochen wieder das Stadtgericht, Marie (= Maria Magdalena Karoline Katharina, geb. von Grundherr) ist mit der Wäsche beschäftigt. So geht alles wieder seinen Gang. Grüße, auch von Sophie.
1828 November 15: Brief der Susanna Maria von Tucher (aus Nürnberg) an ihren Sohn Karl Friedrich Wilhelm (in Neustadt a.A.)
Sandte durch Boten Mantel und Zudeck an Adressaten. Die Wachstücher bitte aufheben. - Ein Schein ist samt 5 Gulden in einen 50-Guldenschein bei der Sparkasse getauscht worden. - Der Taufschein des kleinen (= August) von Seckendorff wurde vor 14 Tagen durch dessen Mutter an den Major (s. Bemerkungen) in Neustadt geschickt. - Was Adressat über Jemanden geäußert hat, versteht Schreiberin nicht als Urteil. Man muss die häusliche Umstände bedenken, die einen Mann so verstimmen können, dass es seine Untergebenen zu spüren bekommen. - Es wurde viel von der Versetzung des Adressaten nach Nürnberg gesprochen - laut Bayerlein sollte diese bald geschehen. Inzwischen versicherte er, die Versetzung werde bis Januar geschehen sein. Die Stube des Adressaten ist schon mit Kommode und Schreibtisch für ihn vorbereitet. Mari und Gottlieb sind immer sehr vergnügt und wollen von der Außenwelt wenig wissen. Sie grüßen herzlichst. Sophie grüßt ebenfalls. Sie war 14 Tage lang in Altdorf. - Gestern war der Geburtstag der Mutter in Stuttgart (= Wilhelmine Friederike Karolina Haller, Schwiegermutter Gottliebs). Schreiberin überraschte Mari mit einer Einladung zum Frühstück und abends gab es eine Gesellschaft, wo mit Punsch auf das Wohl der Mutter angestoßen wurde. - Die arme Frau v. Tucher (s.o.) hat etwas weniger Schmerzen, was die Kinder wieder hoffen lässt, die Ärzte aber geben sehr wenig Hoffnung (sie stirbt November 26, siehe auch nachfolgend).
1828 Dezember 25: Brief der Susanna Maria von Tucher aus Nürnberg (Poststempel) an ihren Sohn Karl Friedrich Wilhelm, Junker beim 6. Chevaulegersregiment in Neustadt a.A.
Bedauerlicherweise kann Adressat nicht (über die Feiertage) hier sein. Du hast ja gestern gewis Dein Christkindle erwartet guter Wilhelm u. nichts erhalten. Aber auch bei Schreiberin gab es kein Christkindle, sonder dies wird erst an Neujahr stattfinden. Schreiberin fiel nämlich am Montagabend die Treppe hinunter, als sie ohne Licht in die kleine Stube gehen wollte. Es ist nicht viel passiert, nur die Nervenbänder des rechten Schenkels und Fusses sind in Unordnung geraten, und haben ihre Spannkraft verloren. Schmerzen hat Schreiberin seit gestern kaum noch, aber sie muss den ganzen Tag sitzen. - Am Samstag wir das Weihnachtsgeschenk mit dem Postwagen gesandt werden, dabei ein halbes Dutzend Lebkuchen für die Hausleute des Adressaten. - Nachschrift: Der Patenonkel (Karl Friedrich Wilhelm) Löffelholz ist in Heroldsbach an einer gänzlichen Nervenabspannung verstorben, auch verstarb die alte Frau Oberstin (Maria Magdalena Anna) v. Haller. Gedenken an die gute Tucher (s.o.). Er (der Witwer) ist seitdem ganz verändert, kommt immer bald nach Hause und ist freundlich und gütig gegen die guten Kinder.
Umfang/Beschreibung: 4 Prod
Archivale
Bemerkungen: Prod 1: Rittmeister Wilhelm Bayerlein, Adressbuch 1829, S. 219
Bemerkungen: Prod 1 und 2: Der "Umzug" in den Garten offenbar nur in Zusammenhang mit der Hochzeitsfeier
Bemerkungen: Prod. 2 und 3: der Major ist Ludwig von Maderoux - siehe Nr. 154, Bemerkungen
Indexbegriff Person: Bayerlein, Wilhelm
Indexbegriff Person: Bischoff, N
Indexbegriff Person: Crailsheim, N von
Indexbegriff Person: Deroi, N (Offizier)
Indexbegriff Person: Haller, Maria Helena Wilhelmina verl Tucher
Indexbegriff Person: Haller, Maria Magdalena Anna
Indexbegriff Person: Haller, Wilhelmine Friederike Karolina
Indexbegriff Person: Loeffelholz, Karl Friedrich Wilhelm
Indexbegriff Person: Maderoux, Ludwig von
Indexbegriff Person: Meyer, Fritz von = Sophie Marie Friedrike geb Tucher
Indexbegriff Person: Meyer, Sophie Marie Friederike von - geb Tucher
Indexbegriff Person: N, Rudolph
Indexbegriff Person: Seckendorff, August von
Indexbegriff Person: Seckendorff, N von (München)
Indexbegriff Person: Tucher, Christoph Karl Gottlieb Sigmund
Indexbegriff Person: Tucher, Friedrich Wilhelm Karl
Indexbegriff Person: Tucher, Gottlieb (= Christoph Karl Gottlieb Sigmund)
Indexbegriff Person: Tucher, Jakob Gottlieb Friedrich
Indexbegriff Person: Tucher, Karl Friedrich Wilhelm
Indexbegriff Person: Tucher, Maria Helena Wilhelmina von - geb Haller
Indexbegriff Person: Tucher, Maria Magdalena Karoline Katharina, geb. von Grundherr
Indexbegriff Person: Tucher, Maria Magdalena Wilhelmina geb Tümpel
Indexbegriff Person: Tucher, Sophie Marie Louise
Indexbegriff Person: Tucher, Susanna Maria von, geb. von Haller
Indexbegriff Person: Weidenkeller, Johann Jakob Dr.
Bemerkungen: Prod 1 und 2: Der "Umzug" in den Garten offenbar nur in Zusammenhang mit der Hochzeitsfeier
Bemerkungen: Prod. 2 und 3: der Major ist Ludwig von Maderoux - siehe Nr. 154, Bemerkungen
Indexbegriff Person: Bayerlein, Wilhelm
Indexbegriff Person: Bischoff, N
Indexbegriff Person: Crailsheim, N von
Indexbegriff Person: Deroi, N (Offizier)
Indexbegriff Person: Haller, Maria Helena Wilhelmina verl Tucher
Indexbegriff Person: Haller, Maria Magdalena Anna
Indexbegriff Person: Haller, Wilhelmine Friederike Karolina
Indexbegriff Person: Loeffelholz, Karl Friedrich Wilhelm
Indexbegriff Person: Maderoux, Ludwig von
Indexbegriff Person: Meyer, Fritz von = Sophie Marie Friedrike geb Tucher
Indexbegriff Person: Meyer, Sophie Marie Friederike von - geb Tucher
Indexbegriff Person: N, Rudolph
Indexbegriff Person: Seckendorff, August von
Indexbegriff Person: Seckendorff, N von (München)
Indexbegriff Person: Tucher, Christoph Karl Gottlieb Sigmund
Indexbegriff Person: Tucher, Friedrich Wilhelm Karl
Indexbegriff Person: Tucher, Gottlieb (= Christoph Karl Gottlieb Sigmund)
Indexbegriff Person: Tucher, Jakob Gottlieb Friedrich
Indexbegriff Person: Tucher, Karl Friedrich Wilhelm
Indexbegriff Person: Tucher, Maria Helena Wilhelmina von - geb Haller
Indexbegriff Person: Tucher, Maria Magdalena Karoline Katharina, geb. von Grundherr
Indexbegriff Person: Tucher, Maria Magdalena Wilhelmina geb Tümpel
Indexbegriff Person: Tucher, Sophie Marie Louise
Indexbegriff Person: Tucher, Susanna Maria von, geb. von Haller
Indexbegriff Person: Weidenkeller, Johann Jakob Dr.
Aalen
Altdorf
Ansbach
Bischoffs Garten
Eschenau
Frankfurt
Heidelberg, Universität
Heroldsbach
München
München, Universität
Neuer Bau
Neustadt a.d. Aisch
Russland
S 183 - Maxplatz 44 / Weißgerbergasse 25 a
Stuttgart
Briefwechsel Karl Friedrich Wilhelm von Tucher
Rittmeister
Kaffee
Abreise
Dürerfeiern 1828
Braut
Bräutigam
Regiment
Offiziere
Russischer Krieg
Kriegsteilnehmer
Kadettenkorps
Geburt
Enkel
Gartenmiete
Umzug
Hochzeitsfeier
6. Chevaulegers-Regiment "Herzog von Leuchtenberg"
Junker
Bestellung
Mantelkragen
Regimentsarzt
Taufschein
Major
Bagage
Deckbett
Krankheit
Lebensgefahr
Eifersucht
Misstrauen
Liederlichkeit Vorwurf der
Student
Studentenunruhen
Flitterwochen
Stadtgericht
Wäsche
Bote
Sendung
Mantel
Zudeck
Wachstücher
Sparkasse
Geldschein
Geldumtausch
Vorgesetzter
Untergebene
Versetzung geplant
Stube eingerichtet
Kommode
Schreibtisch
Geburtstagsfeier
Einladung
Frühstück
Toast
Punsch
Gesellschaft
Christkindle (= Weihnachtsgeschenk)
Weihnachtsgeschenk
Unfall
Treppensturz
Schenkel
Fußleiden
Nerven
Postwagen
Lebkuchen
Todesfall
Patenonkel
Nervenabspannung
Oberst
Lebenswandel Änderung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 12:59 MESZ
Hierarchie
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- Stadtarchiv Nürnberg (Archivtektonik)
- Stadtarchiv Nürnberg (Tektonik)
- Bestandsgruppe E: Dokumentationsgut privater Provenienz (Tektonik)
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