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Protokolle der Landesregierung
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Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 3 Die königlich-schwedische Regierung, auch deren Korrespondenz mit Bedienten >> 2.2 3 5 Protokolle der Regierung
1657-1659
Enthält: Protokolle der Regierung vom 11. Mai 1652 bis 22. Dezember 1659 (mit Verzeichnis), u.a. zu folgenden Inhalten: Allgemein: - zu Forst-, Armen- und Schatzsachen, Bestallungen und Dienstentlassungen, Kreisanlagen, Zehnt-, Akzise-, Jurisdiktions-, Kriminal-, Wege- und Zollsachen, Landgerichts-, Post-, Kirchen-, Kontributions-, Militär-, Deich- und Meiersachen, zu Münz-, Magazin-, Justiz-, Hoheits-, Wasserbau-, Festungsbau- und Schulsachen Insbesondere: - zu Schanzarbeiten und Verproviantierung der Schanzen sowie zu Magazin und Artillerie in den Festungen (1657-59); zum Hamburger Domkapitel (1657); zu Konsistorialsachen, auch zum Präpositus in Zeven (1657/58); zu Einquartierung und Verpflegung der Truppen sowie zu militärischen Exzessen (1657-59); zu Werbungen und Truppenverlegungen (1657-59); zu Vorschusszahlungen durch Gouverneur Hans Christoph Graf von Königsmarck und zu den Kontributionen in den Königsmarck'schen Herrschaften Rotenburg und Neuhaus (1657-59); zur Streitsache mit der harburgischen Regierung wegen Altenwerder (1657); zu den Ritterpferden und Rossdienstgeldern (1657-59); zu Verhandlungen mit einzelnen Landständen; zum Wachdienst der Bürger, zu den englischen Soldaten, zum Garnisonsbarbier, Magazin sowie zur starken Einquartierung und zum Festungsbau in Stade (1657-59); zur Aufbringung und Rektifizierung der Kontribution sowie zur Bestallung von Kontributionseinnehmern (1657-59); zu den dänischen Feindseligkeiten und zur dänischen Invasion (1657) sowie zum drohenden Angriff Dänemarks (1659); zum Verkehr bremisch-verdischer Untertanen mit dem Feind (1657-59, mit gründlichen Nachforschungen und Berichten); zur Wegnahme von Gütern Dithmarscher Einwohner und deren Wiederbeschaffung (1657); zu dänischen Werbungen in der Stadt Bremen (1657); zur Bestallung eines Pastors in Kirchwistedt (1657); zur Bestallung eines Arztes in Verden (1657); zur Unterhaltung der Gefangenen in Glückstadt (1658); zur Reparatur der Verdener Domkirche (1658); zur Unterhaltung des Wismarer Tribunals (1658); zum Kleiderluxus der Bremer Priesterfrauen und zu Mängeln bei den Gottesdiensten in der Bremer Domkirche (1658, mit Anlage); zu Schiffsfuhren aus dem Alten Land bzw. Land Kehdingen wegen Abtransports der Truppen (1658, 1659); zum Wasserschaden jenseits der Este (1658); zur Inhaftierung des Amtmanns Christoph Pape in Neuhaus und Satisfaktion (1658); zur Streitsache zwischen Buxtehude und dem Alten Land wegen geforderter Deicherde (1658, mit Anlage: erzbischöfliche Zitation an die Altländer vom 26. Januar 1639); zum Deichbau im Land Wursten (1658); zur schwedischen Jurisdiktion in der Stadt Bremen, zum Zustand des Bischofshofs und zum Bremer Kirchenstaat allgemein, auch zu Baumaßnahmen in der Domkirche (1658); zu den Forderungen des Franciscus Petraeus an die Donatare (1658, mit Anlage); zur Wiedereinstellung des Andreas von Mandelsloh als Sekretär beim Bremer Dom (1658, mit Anlage: königliche Verfügung für Mandelsloh von 1650); zum Holzzoll (1658); zur Besetzung von Pastoraten (1657/58); zur Bestallung und Vereidigung des am mecklenburgischen Hof tätigen Mediziners Dr. Johannes Bauzmann zum königlich-schwedischen Arzt in Stade (1658/59);
Enthält: zur Beziehung der Landgerichte und des Böttingsgerichts (1658); zu Mängeln beim Kirchengebet und beim Handel in Stade (1659); zur Errichtung einer Feuerordnung in Stade wegen erfolgten Brandes (Februar 1659); zu Vorwürfen gegen die Amtmänner Daniel Wolter in Bremervörde und Christoph Pape in Neuhaus (1659); zur Gefangenschaft des Königsmarck'schen Oberinspektors Jodocus Protte in Bremen (1659); zur Konferenz mit den Marschländern wegen hoher Belastungen (1659); zu Gesuchen der Stadt Verden um Entlastung (1658/59); zum großen Stadtbrand in Stade und dessen Folgen, auch zum Barackenbau, Wiederaufbau der Häuser und zur Regulierung der Straßen (1659); zur Besetzung der vakanten Rentmeisterstelle mit Martin Hempel und der Proviantmeisterstelle mit Johann Bugge (1659); zum Streit in der Börde Mulsum wegen der Kontributionsverteilung (1659, mit Anlagen, u.a.: Kommissionsprotokoll vom 20. Juli 1659 wegen Taxation der Bauern, Verzeichnis der Einwohner des Fleckens Harsefeld und Verzeichnis der Erskein'schen Meier in der Vogtei Mulsum (Schwinge, Groß Fredenbeck, Klein Fredenbeck, Wedel, Deinste und Bullenholz), mit Angabe der Größe des Länderei- bzw. Hofbesitzes); zur Bestallung des Pastors an der Kirche St. Cosmae in Stade Michael Rager zum Superintendenten in Verden und des Chryso Rohri zum Kanzlisten (1659); zur Besetzung der Amtmannstelle in Verden (1659);
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1639
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1650
Index-Gruppe: frei: GND:11853095X:Erskein, Alexander
Index-Gruppe: frei: GND:1159073112:Königsmarck, Hans Christoph von
Index-Gruppe: frei: GND:121683893:Rager, Michael
Die Digitalisate dieser Akte befinden sich unter der Signatur Rep. 5a Nr. 1062 (http://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v7393244) (alte Archivsignatur Rep. 5a Fach 86 Nr. 53 Bd. I)
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.