Winterfeldt, Hans Karl von (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
VI. HA, Nl Winterfeldt, H. K. v.
Tektonik >> NICHTSTAATLICHE PROVENIENZEN >> Firmen, Familien und Personen >> Personen >> Militärs >> Alte Armee (Karriereschwerpunkt vor 1806/07)
Laufzeit: 1744 - 1757
Findmittel: Datenbank; Findbuch, 1 Bd.
Bestandsbeschreibung: Lebensdaten: 1707 - 1757
Der Nachlass des Generalleutnants Hans Karl von Winterfeldt (Rep. 92, Heeresarchiv Potsdam, Lager-Nr. 1672, Nr. 1-12) wurde dem Bundesarchiv - Militärarchiv am 6.6.1959 vom Militärgeschichtlichen Forschungsamt in Freiburg im Breisgau übergeben und stammt aus der Aktenrückgabe USA. Von der im Repertorium aufgeführten Nr. 10 (Schwerin an W. 2.10.1756) war nur der Umschlag und darin ein weiterer Umschlag (Makulatur) vorhanden, nicht aber das Schreiben selbst. Nach Auskunft des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes vom 8.12.1959, Abt. DZ - Az.: 50-40-10-02, wurde der Nachlass ohne Veränderung abgegeben. Über den Verbleib des Schreibens ist nichts bekannt. (Az.: 921/2 - Zugang II Nr. 84/1959 )
Koblenz, 29. Dezember 1959
Regierungsinspektor Zippel
Mit Einführung der neuen Tektonik im GStA PK wurde der ehemals als I. Hauptabteilung
Rep. 92 geführte Nachlass Hans Karl von Winterfeldt im Jahr 2001 der neu gebildeten VI. Hauptabteilung Familienarchive und Nachlässe angegliedert.
Die Datenbankeingabe erledigte Frau Pistiolis. Die Korrektur, Klassifizierung und der Findbuchausdruck geschahen durch die Unterzeichnende.
Laufzeit: 1744 - 1757 (1944)
Umfang: 0,3 lfm
Zu bestellen: VI. HA, Nl Hans Karl von Winterfeldt, Nr. ....
Zu zitieren: GStA PK, VI. HA Familienarchive und Nachlässe,
Nl Hans Karl von Winterfeldt, Nr. ....
Berlin, September 2012
(Archivoberinspektorin Sylvia Rose)
Literatur zur Person
- K. v. Priesdorff (Hrsg.), Soldatisches Führertum. Teil 2, Hamburg [1937], S. 330-334
- J. v. Winterfeldt-Menkin, Jahreszeiten des Lebens. Das Buch meiner Erinnerungen. Berlin 1942
- H. Schnitter, Hans Karl von Winterfeldt - "Generalstabschef" des Königs. In: Ders. (Hrsg.), Gestalten um Friedrich den Großen
Militärischer Werdegang des Generalleutnants Hans Karl von Winterfeldt
4.4.1707 geboren zu Vanselow (Kreis Demmin)
1721 Standartenjunker im Kürassierregiment von Winterfeldt (Nr. 12)
24.7.1722 Kornett und versetzt zum Regiment des Königs (Nr. 6)
3.4.1729 Sekondeleutnant
1731/33 Adjutant des I. Bataillons
1734/35 zur Begleitung des Kronprinzen während des Feldzuges am Rhein kommandiert
23.6.1740 Major von der Armee und Flügeladjutant des Königs
1740/42 Teilnahme am Feldzug als Führer eines Grenadierbataillons, Einnahme von Glogau, Schlacht bei Mollwitz (verwundet)
10.6.1741 Oberstleutnant
6.3.1742 Oberst und Generaladjutant
1744/45 Teilnahme am Feldzug, Gefecht bei Hirschberg
4.5.1745 Orden pour le mérite - Schlacht bei Hohenfriedberg, Gefechte bei Kath.-Hennersdorf (verwundet), bei Marschendorf und Landeshut (verwundet)
24.5.1745 Generalmajor mit Patent vom 1.12.1743
27.5.1756 Generalleutnant mit Patent vom 21.5.1756 und Chef des Infanterieregiments Graf Hake (Nr. 1)
28.5.1756 Ritter des Hohen Ordens vom Schwarzen Adler auch Gouverneur von Kolberg
1756/57 Teilnahme am Feldzug, Schlacht bei Prag (verwundet)
7.9.1757 im Gefecht bei Moys schwer verwundet
8.9.1757 gestorben und beigesetzt zunächst in Pilgramsdorf (Kreis Lübben), später übergeführt nach Berlin - Invalidenkirchhof, dort 4.4.1860 Grabmal enthüllt
Zitierweise: GStA PK, VI. HA, Nl Winterfeldt, H. K. v.
Bestandsbeschreibung: Lebensdaten: 1707 - 1757
Der Nachlass des Generalleutnants Hans Karl von Winterfeldt (Rep. 92, Heeresarchiv Potsdam, Lager-Nr. 1672, Nr. 1-12) wurde dem Bundesarchiv - Militärarchiv am 6.6.1959 vom Militärgeschichtlichen Forschungsamt in Freiburg im Breisgau übergeben und stammt aus der Aktenrückgabe USA. Von der im Repertorium aufgeführten Nr. 10 (Schwerin an W. 2.10.1756) war nur der Umschlag und darin ein weiterer Umschlag (Makulatur) vorhanden, nicht aber das Schreiben selbst. Nach Auskunft des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes vom 8.12.1959, Abt. DZ - Az.: 50-40-10-02, wurde der Nachlass ohne Veränderung abgegeben. Über den Verbleib des Schreibens ist nichts bekannt. (Az.: 921/2 - Zugang II Nr. 84/1959 )
Koblenz, 29. Dezember 1959
Regierungsinspektor Zippel
Mit Einführung der neuen Tektonik im GStA PK wurde der ehemals als I. Hauptabteilung
Rep. 92 geführte Nachlass Hans Karl von Winterfeldt im Jahr 2001 der neu gebildeten VI. Hauptabteilung Familienarchive und Nachlässe angegliedert.
Die Datenbankeingabe erledigte Frau Pistiolis. Die Korrektur, Klassifizierung und der Findbuchausdruck geschahen durch die Unterzeichnende.
Laufzeit: 1744 - 1757 (1944)
Umfang: 0,3 lfm
Zu bestellen: VI. HA, Nl Hans Karl von Winterfeldt, Nr. ....
Zu zitieren: GStA PK, VI. HA Familienarchive und Nachlässe,
Nl Hans Karl von Winterfeldt, Nr. ....
Berlin, September 2012
(Archivoberinspektorin Sylvia Rose)
Literatur zur Person
- K. v. Priesdorff (Hrsg.), Soldatisches Führertum. Teil 2, Hamburg [1937], S. 330-334
- J. v. Winterfeldt-Menkin, Jahreszeiten des Lebens. Das Buch meiner Erinnerungen. Berlin 1942
- H. Schnitter, Hans Karl von Winterfeldt - "Generalstabschef" des Königs. In: Ders. (Hrsg.), Gestalten um Friedrich den Großen
Militärischer Werdegang des Generalleutnants Hans Karl von Winterfeldt
4.4.1707 geboren zu Vanselow (Kreis Demmin)
1721 Standartenjunker im Kürassierregiment von Winterfeldt (Nr. 12)
24.7.1722 Kornett und versetzt zum Regiment des Königs (Nr. 6)
3.4.1729 Sekondeleutnant
1731/33 Adjutant des I. Bataillons
1734/35 zur Begleitung des Kronprinzen während des Feldzuges am Rhein kommandiert
23.6.1740 Major von der Armee und Flügeladjutant des Königs
1740/42 Teilnahme am Feldzug als Führer eines Grenadierbataillons, Einnahme von Glogau, Schlacht bei Mollwitz (verwundet)
10.6.1741 Oberstleutnant
6.3.1742 Oberst und Generaladjutant
1744/45 Teilnahme am Feldzug, Gefecht bei Hirschberg
4.5.1745 Orden pour le mérite - Schlacht bei Hohenfriedberg, Gefechte bei Kath.-Hennersdorf (verwundet), bei Marschendorf und Landeshut (verwundet)
24.5.1745 Generalmajor mit Patent vom 1.12.1743
27.5.1756 Generalleutnant mit Patent vom 21.5.1756 und Chef des Infanterieregiments Graf Hake (Nr. 1)
28.5.1756 Ritter des Hohen Ordens vom Schwarzen Adler auch Gouverneur von Kolberg
1756/57 Teilnahme am Feldzug, Schlacht bei Prag (verwundet)
7.9.1757 im Gefecht bei Moys schwer verwundet
8.9.1757 gestorben und beigesetzt zunächst in Pilgramsdorf (Kreis Lübben), später übergeführt nach Berlin - Invalidenkirchhof, dort 4.4.1860 Grabmal enthüllt
Zitierweise: GStA PK, VI. HA, Nl Winterfeldt, H. K. v.
Umfang: 0,3 lfm (21 VE); Angaben zum Umfang: 0,3 lfm (21 VE)
Bestand
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
19.08.2025, 12:19 MESZ