Ankauf der Herrschaft Rosenberg: 1) Protestation des Grafen Hermann von Hatzfeld bei den kurfürstlich mainzischen und fürstlich würzburgischen Lehnhöfen gegen die von seinen Söhnen neugehabte Veräußerung der gräflich hatzfeldischen Fideicommissgüter in Franken, s. dto.; 2) die gräflich hatzfeldischen Negotiationen wegen des Verkaufs der Ämter Schüpf und Rosenberg, 1680; 3) die Verpfändung der Ämter Schüpf und Rosenberg an den Deutschen Orden, 1682; 4) Vertrag zwischen den Grafen Sebastian und Franz von Hatzfeld über die Teilung ihrer fränkischen Herrschaften Stetten, Laudenbach, Schüpf und Rosenberg d.d. 19. Dezember 1704; 5) Attest wegen der rosenbergischen Eigentums- und Lehngüter, Kaufbriefe über einige von Hatzfeld gekaufte Wiesen im Grieß, 1706-1708.
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Ankauf der Herrschaft Rosenberg: 1) Protestation des Grafen Hermann von Hatzfeld bei den kurfürstlich mainzischen und fürstlich würzburgischen Lehnhöfen gegen die von seinen Söhnen neugehabte Veräußerung der gräflich hatzfeldischen Fideicommissgüter in Franken, s. dto.; 2) die gräflich hatzfeldischen Negotiationen wegen des Verkaufs der Ämter Schüpf und Rosenberg, 1680; 3) die Verpfändung der Ämter Schüpf und Rosenberg an den Deutschen Orden, 1682; 4) Vertrag zwischen den Grafen Sebastian und Franz von Hatzfeld über die Teilung ihrer fränkischen Herrschaften Stetten, Laudenbach, Schüpf und Rosenberg d.d. 19. Dezember 1704; 5) Attest wegen der rosenbergischen Eigentums- und Lehngüter, Kaufbriefe über einige von Hatzfeld gekaufte Wiesen im Grieß, 1706-1708.
Abt. Staatsarchiv Wertheim, R-Lit. A Nr. 274
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, R-Lit. A Lehen- und Besitzrechte
Lehen- und Besitzrechte >> Herren von Rosenberg und Grafen von Hatzfeld (Herrschaft Rosenberg)
1680-1708
Herrschaft Rosenberg (Hatzfeld)
Archivale
Hatzfeld von, Hermann
Rosenberg MOS; Herrschaft
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:21 MEZ