Strafsache gegen den Eisenbahnarbeiter August Janitschke, *16.7.1879, aus Berlin, und Andere, wegen Vergehens gegen die Reichstagsbrandverordnung (sämtliche Angeklagte sind Anhänger der Internationalen Bibelforschervereinigung/Zeugen Jehovas)
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12C Berlin II 5459 (1674754)
12C Berlin (1705002) Rep. 12C Staatsanwalt beim Sondergericht Berlin
Rep. 12C Staatsanwalt beim Sondergericht Berlin >> Rep. 12C Staatsanwalt beim Sondergericht Berlin II >> Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutz von Volk und Staat vom 28. Februar 1933 / Reichstagsbrandverordnung >> Strafsache gegen den Eisenbahnarbeiter August Janitschke, *16.7.1879, aus Berlin, und Andere, wegen Vergehens gegen die Reichstagsbrandverordnung (sämtliche Angeklagte sind Anhänger der Internationalen Bibelforschervereinigung/Zeugen Jehovas)
1937-1941
Enthält: Mitangeklagte: Hans Diedrich, *28.10.1904, Gerhard Wurmus, *28.3.1904, Bernhard Preuss, *15.12.1890, Wilhelm Schöneich, *25.10.1888, Otto Fischer, *23.4.1893, Erich Hechtfisch, *13.10.1897, Franz Jankowsky, *24.4.1896, Minna Weller, *1.2.1901, Helene Putjus, *13.11.1881, Elfriede Winterstein, *8.8.1899, Auguste Klück, geb. Martelock, *12.4.1890, Marie Kluge, geb. Ebert, *22.4.1879, Lisbeth Varduhn, *11.10.1894, Hedwig Meister, geb. Wegner, *30.9.1876, Emma Rummel, geb. Funke, *9.1.1881, Thekla Ott, geb. Reicherter, *9.10.1882, Elisabeth Kron, geb. Liese, *23.2.1874, Georg Petros, *20.9.1858, Luise Ley, *1.10.1862.
Akte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.04.2026, 13:28 MESZ
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- Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutz von Volk und Staat vom 28. Februar 1933 / Reichstagsbrandverordnung (Gliederung)
- Strafsache gegen den Eisenbahnarbeiter August Janitschke, *16.7.1879, aus Berlin, und Andere, wegen Vergehens gegen die Reichstagsbrandverordnung (sämtliche Angeklagte sind Anhänger der Internationalen Bibelforschervereinigung/Zeugen Jehovas) (Archivale)