Montag vor St. Aegidien (29. August); Albrecht, Markgraf zu Brandenburg und Burggraf zu Nürnberg, bekennt, dass sie im Gericht zu Ansbach zusammengesessen wären, und zwar als Richter Simon von Leonrod, Verweser der Ballei Franken und Komtur zu Ellingen, Jobst Glaser Dechant des Stiftes zu Ansbach, Hans von Haidenheim Bursner zu Heilsbronn, Walter von Hürnheim Hochmeister, Barthelmeß Truchseß Ritter, Martin von Eyb, Adam von Kirchberg, Hilpold von Seckendorf, zu Dettelsau, Meinwart Steinheimer und Jörg von Leonrod; als Kläger erschien Hans Pfau und klagt Konrad von Weinsberg wegen einer Schuld von 300 rhein. Gulden; Konrad von Weinsberg hätte 50 Gulden bezahlt, der Rest sei aber schuldig geblieben; der Vertreter Konrads von Weinsberg, Martin von Eyb, sprach dagegen, dass Konrad von Weinsberg wohl wisse, dass Pfau, als er sich in die Gemeinschaft der Christenheit begeben habe, den Kaiser um eine Beisteuer gebeten habe; Konrad hat aber weder von der Judensteuer noch vom Kaiser irgendetwas bekommen; nur die 50 Gulden, die von einem von Passau stammen, hätte er dem Pfau gegeben; er sei deshalb dem Pfau nichts mehr schuldig. Papier, aufgedr. kleines Siegel des markgräfl. Gerichts.