Streit zwischen dem Stadtrichter Karl Johann Zacharias Seltmann aus Oberwiesenthal, Lehner der Häfte vom Stephan Stolln- und Röhrwasser und Johann Zacharias Seltmann aus Unterwiesenthal, mit dem Lehner der anderen Hälfte, Christian Karl Illing in Unterwiesenthal wegen dessen eigenmächtiger Entnahme von Mehrwasser und dessen Mutungsgesuch um die andere Hälfte des Stolln- und Röhrwassers mit der Begründung der alleinigen Bestreitung aller Unterhaltungskosten für die Stollnwasserröhren sowie des dem Bergamt jährlich zu entrichtenden Wasserzinsgeldes von 8 Groschen
Vollständigen Titel anzeigen
Streit zwischen dem Stadtrichter Karl Johann Zacharias Seltmann aus Oberwiesenthal, Lehner der Häfte vom Stephan Stolln- und Röhrwasser und Johann Zacharias Seltmann aus Unterwiesenthal, mit dem Lehner der anderen Hälfte, Christian Karl Illing in Unterwiesenthal wegen dessen eigenmächtiger Entnahme von Mehrwasser und dessen Mutungsgesuch um die andere Hälfte des Stolln- und Röhrwassers mit der Begründung der alleinigen Bestreitung aller Unterhaltungskosten für die Stollnwasserröhren sowie des dem Bergamt jährlich zu entrichtenden Wasserzinsgeldes von 8 Groschen
40014 Bergamt Scheibenberg, Nr. 237 (Zu benutzen im Bergarchiv Freiberg)
Registratursignatur: IX
40014 Bergamt Scheibenberg
40014 Bergamt Scheibenberg >> 08. Rechtsprechung des Bergamts >> 08.02. Streitige Gerichtsbarkeit >> 08.02.02. Wasserstreitigkeiten
(1796) 1808 - 1809
Prov.: Bergamt Oberwiesenthal
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:30 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Sächsisches Staatsarchiv (Beständegliederung)
- 01. Markgrafschaft Meißen, Albertinisches Herzogtum und Kurfürstentum / Königreich Sachsen bis 1831 (Tektonik)
- 01.05 Behörden und Einrichtungen der Erblande (Tektonik)
- 01.05.05 Berg- und Hüttenverwaltung (Tektonik)
- Bergamt Scheibenberg (Bestand)
- 08. Rechtsprechung des Bergamts (Gliederung)
- 08.02. Streitige Gerichtsbarkeit (Gliederung)
- 08.02.02. Wasserstreitigkeiten (Gliederung)