Der halbe Burgsitz zu Marburg [Stadt, Lkr. Marburg-Biedenkopf], gelegen unter dem Burgberg zu Marburg, mit seinem Zubehör als Burglehen, den der 1...
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Urk. 14, 10259
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Rauen von und zu Holzhausen, Nr. 4
A I u, von Rau zu Holzhausen sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe R >> Ra >> Rau zu Holzhausen >> 1400-1549
1513 Juni 28
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Der halbe Burgsitz zu Marburg [Stadt, Lkr. Marburg-Biedenkopf], gelegen unter dem Burgberg zu Marburg, mit seinem Zubehör als Burglehen, den der 1513 Belehnte mit seinen Vettern von der Familie von Rabenau laut eines Vertrages gemeinschaftlich inne hat. Vorher besaßen diese Güter die Brüder und Vettern Johann, Ritter, Johann, Jost und Ludwig von Nordeck zu Rabenau als Lehen. Die Ehefrau des 1513 Belehnten, NN geborene von Dalwigk, darf mit der Hälfte des Hofes bewittumt werden.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Adolf Rau zu Holzhausen
Vermerke (Urkunde): Siegler: Adolf Rau zu Holzhausen
Belehnte/r: Adolf Rau zu Holzhausen, Amtmann zu Gernsheim
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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