Pentin - Gutshaus
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N20-0686
o. Sign.
N 20 Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern
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Mai 2005
Enthält: - Gutshaus Pentin (5 km SO von Gützkow) Eingeschossiger, 9-achsiger Putzbau mit Mansarddach, 3-achsiger, 2-geschossiger Mittelrisalit mit Spitzgiebel, Balkon und vorgesetzter massiver Veranda. Auf dem Dach seitlich des Risaliten zwei Spitzgauben. Am Risalitgiebel eine Putzzierleiste mit stilisierten Blumenmotiven. Nach hinten steht linksseitig ein eingeschossiger Anbau. Die Seitengiebel sind zweigeschossig ausgebaut. Das Gutshaus ist jetzt ein Wohnheim eines Sozialverbandes. Im Umfeld Restpark und einige Stallungen und umgebauten Katen. Nach 1945 richtete der Rat des Kreises Greifswald hier Kinderwaisenhaus ein. Die Rückfront ist 4-achsig und das Dach ist Dorf mit vier Schleppgauben besetzt. Dort auch ein kleinerer Anbau. Das Gut war in der Vergangenheit wegen der Besitzverhältnisse vielfach umstritten und war eng verbunden mit dem benachbarten Owstin.
Dr. Helmut Stiehler
Akten
Veröffentlichungs- und Nutzungsrecht: Nutzungs- und Veröffentlichungsrecht wurden dem Kreisarchiv übertragen.
Format: 10x14,5 cm
Fototyp: Abzug fbg.
Fotograf: Dr. Helmut Stiehler
Format: 10x14,5 cm
Fototyp: Abzug fbg.
Fotograf: Dr. Helmut Stiehler
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:28 MEZ