Gewerbliche Berufsgenossenschaften (Bestand)
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BArch R 321
call number: R 321
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Norddeutscher Bund und Deutsches Reich (1867/1871-1945) >> Arbeit, Soziales
1885-1945
Geschichte des Bestandsbildners: Mit dem am 1. Oktober 1885 in Kraft tretenden Unfallversicherungsgesetz des Deutschen Reichs nahmen die ersten Berufsgenossenschaften als Träger der Unfallversicherung ihre Tätigkeit auf.
Bestandsbeschreibung: Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten, Bezirksverwaltung Berlin, übergab im Jahr 2001 aus der Registratur Unterlagen, die fast vollständig aus Unfallzählkarten und -registern der Molkerei-Berufsgenossenschaft, der Müllerei-Berufsgenossenschaft, der Tabak-Berufsgenossenschaft und der Brauerei-Mälzerei-Berufsgenossenschaft bestehen, die 1945 zur Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten zusammengeschlossen wurden. Schriftstücke, deren Laufzeit nach 1945 begann, wurden an die Abteilung Bundesrepublik Deutschland abgegeben.
Den größten Anteil am Bestand haben die Unfallzählkarten der Müllerei-Berufsgenossenschaft.
Erschließungszustand: vorläufiges Findbuch (2005)
Zitierweise: BArch R 321/...
Bestandsbeschreibung: Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten, Bezirksverwaltung Berlin, übergab im Jahr 2001 aus der Registratur Unterlagen, die fast vollständig aus Unfallzählkarten und -registern der Molkerei-Berufsgenossenschaft, der Müllerei-Berufsgenossenschaft, der Tabak-Berufsgenossenschaft und der Brauerei-Mälzerei-Berufsgenossenschaft bestehen, die 1945 zur Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten zusammengeschlossen wurden. Schriftstücke, deren Laufzeit nach 1945 begann, wurden an die Abteilung Bundesrepublik Deutschland abgegeben.
Den größten Anteil am Bestand haben die Unfallzählkarten der Müllerei-Berufsgenossenschaft.
Erschließungszustand: vorläufiges Findbuch (2005)
Zitierweise: BArch R 321/...
Gewerbliche Berufsgenossenschaften, 1886-1939
565 Aufbewahrungseinheiten
Archivbestand
deutsch
Literatur: Josef Boyer, Unfallversicherung und Unternehmer im Bergbau : die Knappschafts-Berufsgenossenschaft 1885 - 1945, Beck , München 1995.
Lutz Richter, Grundriß der Reichsverwaltung, Stuttgart 1935.
Fritz Tänzer, 50 Jahre Unfallversicherung, Berlin 1935.
Lutz Richter, Grundriß der Reichsverwaltung, Stuttgart 1935.
Fritz Tänzer, 50 Jahre Unfallversicherung, Berlin 1935.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ