Vor Heinrich Pannart, Heinrich von Londunc (Landoung) und Meiner von Selest, Schöffen in Uerdingen (vrdinghen), bekundet der Ritter Adolf von Vlimghen seine Einwilligung zu dem durch seine Schwester Hadewigh von Merem (Merheim) nebst Söhnen und Töchtern erfolgten Verkauf ihrer Rechte auf den Hof von Kaldenhouen an das Kloster Kamp, von welchem deren verstorbener Ehegatte Jacob von Pelden dasselbe zu Pacht besaß. Zugleich stellt sich Adolf, bei einer an den Abt und Konvent zu zahlenden Buße von 45 Mark als Bürgen hiefür, während seine 5 Mitbürgen sich vor dem Gericht des Grafen von Kleve bei Götterswick (Goterswich) obligiert haben. Datum XIIII Kalend. Julii anno domini MCCLXXX secundo.
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Vor Heinrich Pannart, Heinrich von Londunc (Landoung) und Meiner von Selest, Schöffen in Uerdingen (vrdinghen), bekundet der Ritter Adolf von Vlimghen seine Einwilligung zu dem durch seine Schwester Hadewigh von Merem (Merheim) nebst Söhnen und Töchtern erfolgten Verkauf ihrer Rechte auf den Hof von Kaldenhouen an das Kloster Kamp, von welchem deren verstorbener Ehegatte Jacob von Pelden dasselbe zu Pacht besaß. Zugleich stellt sich Adolf, bei einer an den Abt und Konvent zu zahlenden Buße von 45 Mark als Bürgen hiefür, während seine 5 Mitbürgen sich vor dem Gericht des Grafen von Kleve bei Götterswick (Goterswich) obligiert haben. Datum XIIII Kalend. Julii anno domini MCCLXXX secundo.
AA 0345, 211
AA 0345 Abtei Kamp, Urkunden (AA 0345)
Abtei Kamp, Urkunden (AA 0345) >> 1. Urkunden
1282 Juni 18
Diverse Registraturbildner
Pergament
Urkunde
Siegelführer: Schöffe Heinrich Pannart, Schöffe Heinrich von Londunc, Schöffe Meiner von Selest
Schöffe Heinrich Pannart
Schöffe Heinrich von Londunc
Schöffe Meiner von Selest
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:44 MESZ