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Butzbach: Bekennen Bürgermeister und Rat der Stadt Butzbach als Herr Landgraf Philipp zu Hessen unterschiedliche Bethuße Güter an Baum- und Krautg...
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Urkunden der ehemaligen Provinz Oberhessen >> 2 Orte, Buchstabe B >> 2.45 Butzbach
1619 April 6 I / 1619 April 17 I
Hessen-Butzbach
Auf Pergament unter der Stadt anhangenden gewöhnlichen Insiegeln
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1619 Butzbach d. 6. April
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Butzbach: Bekennen Bürgermeister und Rat der Stadt Butzbach als Herr Landgraf Philipp zu Hessen unterschiedliche Bethuße Güter an Baum- und Krautgarten, Wiesen und Äckern in Butzbacher Terminei gelegen, darunter auch das Lehen, welches ihre fürstliche Gnaden um Wolff Adam v. Schwalbach zu Haselhecken, so dem Rat mit 6 Tornus 12 Pfennigen jährlich bethbar gewesen, samt Stöffel Grüningers des Älteren und Balthes Drachen beide Bürger allhier Hofreiten und Plätze in der Teichgassen, davon jährlich 1 fl. und 4 Tornus gereicht worden mit Begriffen an sich erkauft, und vor allen solchen Gütern und Plätzen die jährliche Beed an 3 fl. sich belaufen, nunmehr aber, weil solche Bethaffe gütern in ihrer fürstlichen Gnaden als unserer Mitobrigkeit Händen können gänzlich gefallen, dass jedoch ihre fürstlichen Gn. dem Rat diese Gnade erwiesen, und obgedachte 3 fl. beed jährlich mit 60 fl. Kapital ablegen und also jeden Gülden mit 20 fl. Kapital an hispanischen Talern jeden zu 20 Batzen gerechnet bezahlen lassen, welche 60 fl. sie bar empfangen, dahero sie den Fürsten wegen solcher 60 fl. Kapitals quittieren
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.