Der erwählte Bischof Neythard [v. Thüngen] zu Bamberg und Domprobst zu Wurtzburg belehnt Ludtwig Hewell in Herspruckh, auch für dessen Brüder JUD (!) Johanns Hewel in Nürmberg, Lorentz, Endreß und Leonhardt die H., mit folgenden Mannlehen: dem Zehent im Burgerveldt vfm Ellenbach zwischen Herspruckh und Heppenburg; 24 Morgen Holz, genannt das Buch, und einem Äckerlein von 7 Beeten auf dem Ellenbach (Anstößer: Sebastiam Guetman, der gemeine Weg); 1 Tagwerk Acker auf dem Ellenbach (Anstößer: Hanns Seitz, der Spitalacker); 1 Gulden jährl. Zins aus dem Holz das Buch am Vichberg unter Herspruckh (Anstößer: Michael Herbst, Hannß Ortegels Holz), was alles den Empfänger zuvor von + Bischof Ernst geliehen wurde. Die derzeit abwesenden Brüder des Empfängers sollen nach Heimkehr in Bamberg oder an einem anderen Aufenthaltsort des Bischofs die Lehenpflicht leisten.
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Der erwählte Bischof Neythard [v. Thüngen] zu Bamberg und Domprobst zu Wurtzburg belehnt Ludtwig Hewell in Herspruckh, auch für dessen Brüder JUD (!) Johanns Hewel in Nürmberg, Lorentz, Endreß und Leonhardt die H., mit folgenden Mannlehen: dem Zehent im Burgerveldt vfm Ellenbach zwischen Herspruckh und Heppenburg; 24 Morgen Holz, genannt das Buch, und einem Äckerlein von 7 Beeten auf dem Ellenbach (Anstößer: Sebastiam Guetman, der gemeine Weg); 1 Tagwerk Acker auf dem Ellenbach (Anstößer: Hanns Seitz, der Spitalacker); 1 Gulden jährl. Zins aus dem Holz das Buch am Vichberg unter Herspruckh (Anstößer: Michael Herbst, Hannß Ortegels Holz), was alles den Empfänger zuvor von + Bischof Ernst geliehen wurde. Die derzeit abwesenden Brüder des Empfängers sollen nach Heimkehr in Bamberg oder an einem anderen Aufenthaltsort des Bischofs die Lehenpflicht leisten.
Reichsstadt Nürnberg, Landpflegamt, Ämterurkunden 37
Rst. Nürnberg Landpflegamt - (Ämter-)Urk. Hersbruck 24
Reichsstadt Nürnberg, Landpflegamt, Ämterurkunden
Reichsstadt Nürnberg, Landpflegamt, Ämterurkunden >> Pflegamt Hersbruck
1592 September 30
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: ehem. 1 Siegel ab
Überlieferung: Ausfertigung
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Bamberg
Vermerke: RV: Inhaltsangabe Ende 16. Jh. - AN (17. Jh.): No. 9.
Originaldatierung: Geben in vnser statt Bamberg, mittwoch den ...
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1592
Monat: September
Tag: 30
Äußere Beschreibung: Maße: 29cm H x 34cm B, Plica 3cm
Content Preservation: 1
Kontrolle Rueckgabe: 0
Überlieferung: Ausfertigung
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Bamberg
Vermerke: RV: Inhaltsangabe Ende 16. Jh. - AN (17. Jh.): No. 9.
Originaldatierung: Geben in vnser statt Bamberg, mittwoch den ...
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1592
Monat: September
Tag: 30
Äußere Beschreibung: Maße: 29cm H x 34cm B, Plica 3cm
Content Preservation: 1
Kontrolle Rueckgabe: 0
Bamberg, Neidhardt (von Thüngen) Bischof von (1591-1598)
Heuel, Ludwig
Heuel, Lorenz
Heuel, Andreas (Endres)
Heuel, Leonhard
Guetmann, Sebastian
Seitz, Johann (Hans)
Herbst, Michael
Ortegel, Johann (Hans)
Bamberg, Ernst (von Mengersdorf) Bischof von (1583-1591)
Hersbruck (Lkr. Nürnberger Land)
Ellenbach (Gde. Hersbruck, Lkr. Nürnberger Land)
Bamberg, Ausstellungsort
Jude
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:50 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- Reichsstädtische Zentral- und Mittelbehörden (Tektonik)
- Landpflegamt - siehe auch Nürnberger Archivalien sowie Ämterrechnungen (Tektonik)
- Reichsstadt Nürnberg, Landpflegamt, Ämterurkunden (Bestand)
- Pflegamt Hersbruck (Gliederung)