Josephs-Hospital; Warendorf (Bestand)
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N 133 N 133 Josephs-Hospital; Warendorf
Kreisarchiv Warendorf (Archivtektonik)
1798-2003
Form und Inhalt: Vorwort zum Bestand
N 133, Josephshospital Warendorf
Zur Geschichte des Krankenhauses:
Die Geschichte der modernen Krankenanstalten der Stadt Warendorf beginnt im Jahre 1843. Im November wurde auf der Basis einer von Franz Joseph Zumloh (1764-1854) gestifteten Summe von 53000 Talern ein Krankenhaus an der Lüningerstraße errichtet. ”Die ärztliche Betreuung oblag dem Hospitalarzt und Kreisphysikus Dr. Gustav Adolph Fischer.“ (Ströker). Das Personal stellten die Schwestern von der Genossenschaft der ”Barmherzigen Schwestern“ (Clemensschwestern). Die Stiftung war jedoch von Beginn an akonfessionell organisiert. Die nichtärztliche Leitung oblag einem Kuratorium.
Verschiedene Erweiterungsbauten im 19. und 20. Jahrhunderten sorgten dafür, dass das Josephshospital an seine räumlichen Grenzen stieß. Nachdem 1959 das Kreiskrankenhaus im Warendorfer Norden aufgelöst worden war, entschloss sich das Kuratorium 1962 zu einem Neubau anstelle weiterer An- und Umbauten.
Die Versorgung der Kranken mit Lebensmitteln erfolgte seit 1926 aus den Erträgen des Josephshofs an der Sassenberger Straße. Auf den Flächen des Hofs wurde 1965-1968 ein neues Klinikum errichtet, das bis heute besteht.
Bestandsgeschichte:
Der Bestand wurde im Jahre 2004 als Depositum des Kuratoriums des Josephshospitals an das Kreisarchiv gegeben. Die Protokolle des Kuratoriums wurden nicht mitübergeben und müssen als verschollen gelten. Ebenfalls wurden keine Patientenakten übergeben.
Der Bestand umfasst die gesammelten Unterlagen des Josephshospitals, d.h. Dokumente zum Geschäfts- und medizinischen Betrieb, zur technischen Ausstattung und zu den baulichen Gegebenheiten. Eine Schriftstücke betreffen den Josephshof.
Daneben beinhaltet der Bestand auch einen Teil des Familienarchivs Zumloh, u.a. mit Urkunden und Korrespondenz von Franz Joseph Zumoh, und Unterlagen der Familie Pera. Diese Unterlagen gehen bis ins 18. Jahrhundert zurück.
Benutzung: Der Bestand ist mit Ausnahme der Einheiten, die noch aufgrund personenbezogener Schutzfristen gesperrt sind (insb. Personalakten), frei benutzbar und folgendermaßen zu zitieren: KAW, N 133 Josephshospital, Warendorf, Nr. ...
Literatur:
··Gabriele Austermann: Die Entwicklung des Medizinal- und Gesundheitswesens in Warendorf 1800-1945, in: Stadt Warendorf (Hrsg.): Geschichte der Stadt Warendorf, Warendorf 2000, Bd. 3, S. 401-428.
·Werner Ströker: Zur Geschichte des Warendorfer Krankenhauses, Homepage der Altstadtfreunde Warendorf, 2009.
N 133, Josephshospital Warendorf
Zur Geschichte des Krankenhauses:
Die Geschichte der modernen Krankenanstalten der Stadt Warendorf beginnt im Jahre 1843. Im November wurde auf der Basis einer von Franz Joseph Zumloh (1764-1854) gestifteten Summe von 53000 Talern ein Krankenhaus an der Lüningerstraße errichtet. ”Die ärztliche Betreuung oblag dem Hospitalarzt und Kreisphysikus Dr. Gustav Adolph Fischer.“ (Ströker). Das Personal stellten die Schwestern von der Genossenschaft der ”Barmherzigen Schwestern“ (Clemensschwestern). Die Stiftung war jedoch von Beginn an akonfessionell organisiert. Die nichtärztliche Leitung oblag einem Kuratorium.
Verschiedene Erweiterungsbauten im 19. und 20. Jahrhunderten sorgten dafür, dass das Josephshospital an seine räumlichen Grenzen stieß. Nachdem 1959 das Kreiskrankenhaus im Warendorfer Norden aufgelöst worden war, entschloss sich das Kuratorium 1962 zu einem Neubau anstelle weiterer An- und Umbauten.
Die Versorgung der Kranken mit Lebensmitteln erfolgte seit 1926 aus den Erträgen des Josephshofs an der Sassenberger Straße. Auf den Flächen des Hofs wurde 1965-1968 ein neues Klinikum errichtet, das bis heute besteht.
Bestandsgeschichte:
Der Bestand wurde im Jahre 2004 als Depositum des Kuratoriums des Josephshospitals an das Kreisarchiv gegeben. Die Protokolle des Kuratoriums wurden nicht mitübergeben und müssen als verschollen gelten. Ebenfalls wurden keine Patientenakten übergeben.
Der Bestand umfasst die gesammelten Unterlagen des Josephshospitals, d.h. Dokumente zum Geschäfts- und medizinischen Betrieb, zur technischen Ausstattung und zu den baulichen Gegebenheiten. Eine Schriftstücke betreffen den Josephshof.
Daneben beinhaltet der Bestand auch einen Teil des Familienarchivs Zumloh, u.a. mit Urkunden und Korrespondenz von Franz Joseph Zumoh, und Unterlagen der Familie Pera. Diese Unterlagen gehen bis ins 18. Jahrhundert zurück.
Benutzung: Der Bestand ist mit Ausnahme der Einheiten, die noch aufgrund personenbezogener Schutzfristen gesperrt sind (insb. Personalakten), frei benutzbar und folgendermaßen zu zitieren: KAW, N 133 Josephshospital, Warendorf, Nr. ...
Literatur:
··Gabriele Austermann: Die Entwicklung des Medizinal- und Gesundheitswesens in Warendorf 1800-1945, in: Stadt Warendorf (Hrsg.): Geschichte der Stadt Warendorf, Warendorf 2000, Bd. 3, S. 401-428.
·Werner Ströker: Zur Geschichte des Warendorfer Krankenhauses, Homepage der Altstadtfreunde Warendorf, 2009.
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
05.11.2025, 1:59 PM CET