Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Konvolut verschiedener Schriftstücke aus dem Nachlass Tilemann
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Enthält: Bescheinigung über das kirchliche Aufgebot des Hof-Capitains Johannes Baptist Lambrecht und seiner Braut (Norden, 1815) Anordnung König Friedrichs II. an die Regierung Aurich, wonach die Gerichtsverwalter der adeligen Herrlichkeiten sich nicht den Titel eines Amtmanns zulegen dürfen (Berlin, 1746) Anordnung König Friedrichs II., wonach Ficke Eilers aus Emden wegen Diebtsahls zu dreijähriger Festungsarbeit verurteilt wird und Orde an den Festungskommandanten von Wesel, Eilers wieder frei zu lassen (Berlin, 1769) Reisepass für Jean Jacque von Munster aus Anhalt für eine Reise nach Emden, ausgestellt von Ludwig Fürst Strahemberg (London, 1803) Anordnung König Friedrichs II. an die Regierung Aurich, wonach der Italiener Franz Calzan wegen tödlicher Verletzung eines Menschen zu achtjähriger Festungsarbeti auf der Festung Wesel sowie Ausweisung nach verbüßter Strafe verurteilt ist, während die Mitbeschuldigten Pedro Condi und Joannes Cabernai aus dem Arrest zu entlassen sind und ihnen dieser als Strafe anerkannt ist (Berlin, 1780) Anordnung König Friedrich Wilhelms II. an das Gouvernement zu Wesel, wonach Johann Evers wegen Einbruchs und Diebstahls mit zweijähriger Festungsarbeit bestraft ist, demnächst aber wieder auf freien Fuß zu setzen ist (Berlin, 1789) Amtseid des Carl wilhelm Rudolph von Bennigsen bei seiner Einführung als Justiz-Kanzlei-Assessor (ohne Datum) Anordnung König Friedrichs II. an die Regierung Aurich, wonach der Müller Wilhelm Denecas wegen Diebstahls zu zweijähriger Festungsarbeit verurteilt ist (Berlin, 1774) Anordnung König Friedrichs II. an die Regierung Aurich, wonach der Handarbeiter Peter Dircks wegen Diebstahls und Einbruchs zu zweijähriger Festungsarbeit auf der Festung Wesel verurteilt ist (Berlin, 1783)
Enthält: Schreiben König Friedrichs II. an die Regierung Aurich, weil diese auf die Monita der Kriegs- und Domänenkammer wegen der Brüchten-Rechnung nicht reagiert hat (Berlin, 1751) Anordnung König Friedrichs II. an die Regierung Aurich, wonach der Bauer Gerd Janssen Aper wegen Unvorsichtigkeit beim Tod des Jan Ucken nicht mit einem Jahr sondern mit drei Monaten Festungsarbeit bestraft ist sowie die Ordre des Königs anden Festungskommandanten von Wesel, den Apen aufzunehmen (Berlin, 1784) Edikt Fürst Christian Eberhards, mit Verbot, bei der Abholung einer Braut, zu Neujahr oder anderen Gelegenheiten zu schießen oder zu böllern (Aurich, 1707, zwei Exemplare) Veröffentlichung der ostfriesischen Regierung betr. Einhaltens des von König Friedrich II. 1745 erlassenen Edikts gegen Wild- und Holzdiebe (Aurich, 1746) Reglement König Friedrichs II., wonach die verschiedenen Steuerbeamten in der Höhe der ihnen zustehenden Belohnung für aufgedeckte Stuervergehen gleichgestellt sind, und die Höhe der Belohnung für alle Provinzen gleich sein soll (Berlin, 1749) Testament des ältesten Predigers zu Norden Henricus Wolcken und seiner Frau Clara Maria Damms (Norden, 1681) Geburts- und Taufbescheinigung für Hiriette Christine Louise Ungerland, Tochter des Gerichtsassessors Ludwig Carl Ungerland und seiner Frau Chistina Sophia von Wolframsdorf (Leer, 1802) Ordre König Friedrichs II. an die Ostfriesische Regierung, wonach die Justizbehörden bei Streitigkeiten mit Todesfolge, die auf Heer- und Landstraßen vorkommen, schärfer vorzugehen haben (Potsdam, 1786) Urteil gegen die Leutnants Seth Julius Victor Velhagen aus Bielefeld, Wilehlm Russ aus Sachsen , Christoph Friedrich Velnagel aus Württemberg und Christian Christoph von Schenkenberg aus Celle, alle Courbiere'sches Bataillon, wegen in Emden verübter Exzesse und Tätlichkeiten (Wesel, 1783) Anordnung Fürst Georg Albrechts an den Amtsverwalter Johann Diederich Kettler, sich wegen Wassereinbruchs nach Juist zu begeben (Aurich, 1715)
Enthält: Testament des Amtmanns zu Dorum Henrich von Halem und seiner Ehefrau Theda Beata Becker (Dornum, 1753) Vollmacht des Joh. von Varendorf, des Joh. Henn. Sempt und des Johann Justus Arnold von Varendorf für den Hoffiskal Holsche in Tecklenburg in Erbschaftsangelegenheiten (Lengericht, 1778) Urteil in der Sache Anke Harmens, Amt Friedeburg, gegen den cand. theol. Christoph Gerhard Müller wegen gebrochenen Eheversprechens und Schwängerung (ohne Ort, 1752)
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.