Von Elfenbeinschnitzern und Beindrechslern - Ein altes Kunsthandwerk in Geislingen an der Steige
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/010 S994032/301
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/010 Fernsehsendungen von Südwest BW aus dem Jahre 1999
Fernsehsendungen von Südwest BW aus dem Jahre 1999 >> Mai 1999
15. Mai 1999
Geislingen war seit dem 15. Jahrhundert Zentrum der Elfenbeinschnitzer und Beindrechsler. Im 17. und 18. Jahrhundert war die Schnitzerei und Drechslerei das wichtigste Gewerbe der Stadt. Besondere künstlerische Begabung besaß die Geislinger Familie Knoll. Der letzte Geislinger Beindrechsler starb 1981. Seine Werkstatt ist, zusammen mit anderen Erinnerungsstücken und der Werkstatt der Elfenbeinschnitzerfamilie Geiwitz, im Geislinger Heimatmuseum zu besichtigen. Stumme Zeugen eines inzwischen vergessenen Handwerks. Der letzte Elfenbeinschnitzer Geislingens, Emil Ruisinger, verstarb im Jahr 1982.
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Audio-Visuelle Medien
Geiwitz, Karl
Gruber, Hartmut
Knoll, Friedrich
Lang, Walter
Geislingen an der Steige GP
Archäologie; Hornschnitz-Funde Geislingen
Berufswelt; Elfenbeinschnitzer
Handel; Elfenbeinhandel
Handwerk; Beindrechsler
Handwerk; Elfenbeinschnitzer
Tier; Tierschutz; Elfenbeinhandels-Verbot
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:31 MEZ
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