Thomas (Thöbus) Ickenauer, bürgerlicher Einwohner und Bauer zu Baisingen im Gäu, vertauscht ein 1/2 Mannsmahd Wiesen im Hegnerweg mit seinen gnädigen und hochgebietenden Herren, Johann Wilhelm Schenk Freiherr von Stauffenberg, Herr zu Geislingen, Baisingen und der Herrschaft Rißtissen, kurfürstlich-mainzischer und hochfürstlich-bambergischer Geheimer Rat, Obriststallmeister und Pfleger ob Giech, und alllen seinen Erben und Nachkommen gegen ein 1/2 Mannsmahd Wiesen, zu Haidlingen genannt. Die von Johann Wilhelm Schenk von Stauffenberg eingetauschte Wiese liegt zwischen der Herrschaft und dem Aussteller, stößt oben auf den Hegnerweg und unter wieder auf den Aussteller. Die vom Aussteller eingetauschte Wiese liegt zwischen Jung Jakob Raible (Raiblin) und Jerg Graf, stößt oben auf den Aussteller und unten auf Jerg Schweizer. Abschließend Erklärung über Rechteverzicht und die Kollektationsbefreiung des vertauschten Gutes.
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Thomas (Thöbus) Ickenauer, bürgerlicher Einwohner und Bauer zu Baisingen im Gäu, vertauscht ein 1/2 Mannsmahd Wiesen im Hegnerweg mit seinen gnädigen und hochgebietenden Herren, Johann Wilhelm Schenk Freiherr von Stauffenberg, Herr zu Geislingen, Baisingen und der Herrschaft Rißtissen, kurfürstlich-mainzischer und hochfürstlich-bambergischer Geheimer Rat, Obriststallmeister und Pfleger ob Giech, und alllen seinen Erben und Nachkommen gegen ein 1/2 Mannsmahd Wiesen, zu Haidlingen genannt. Die von Johann Wilhelm Schenk von Stauffenberg eingetauschte Wiese liegt zwischen der Herrschaft und dem Aussteller, stößt oben auf den Hegnerweg und unter wieder auf den Aussteller. Die vom Aussteller eingetauschte Wiese liegt zwischen Jung Jakob Raible (Raiblin) und Jerg Graf, stößt oben auf den Aussteller und unten auf Jerg Schweizer. Abschließend Erklärung über Rechteverzicht und die Kollektationsbefreiung des vertauschten Gutes.
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 1 Nr. 1033
II Baisingen d 19
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 1 Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden
Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden >> Baisingen
1706 Dezember 8
Gesamtarchiv Schenk von Stauffenberg
Urkunden
Deutsch
Siegler: Auf Bitte des Ausstellers: Karl Friedrich von Türck, Herr im Eutingertal und Ramstein.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Lacksiegel.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Lacksiegel.
Graf; Jerg (Baisingen, Rottenburg am Neckar TÜ)
Ickenauer, Thomas (Baisingen, Rottenburg am Neckar TÜ)
Raible; Jung Jakob (Baisingen, Rottenburg am Neckar TÜ)
Schweizer; Jerg (Baisingen, Rottenburg am Neckar TÜ)
Türck, von; Karl Friedrich, zu Eutingertal und Ramstein
Baisingen, Rottenburg am Neckar TÜ; Flurnamen
Baisingen, Rottenburg am Neckar TÜ; Gemeinde; Einwohner
Baisingen, Rottenburg am Neckar TÜ; Straßen und Wege
Baisingen, Rottenburg am Neckar TÜ; Wiesen
Bamberg BA; Hochstift; Geheime Räte
Mainz MZ; Kurfürstentum und Erzbistum; Geheime Räte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:48 MESZ
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