Abt. 195.18 Gut Damp (Bestand)
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Abt. 195.18
Landesarchiv Schleswig-Holstein (Archivtektonik) >> Gliederung >> Klöster und Güter >> Abt. 195 Schleswigsche adlige Güter
1799-1885
Enthält: Schuld- und Pfandprotokolle sowie Kontrakte ab 1818; Familienpapiere von Qualen; von Ahlefeld'sches Fideikommiss.
Geschichte des Bestandsbildners: Das Gut Damp in Schwansen, unweit der Ostsee gelegen, gehört zu den bekannten Adelssitzen des Landes. Ein früher Eigentümer dieses Gebiets war das Schleswiger Domkapitel. Ab Anfang des 16. Jahrhunderts wurden dann adlige Familien genannt, sodass ein Gut entstanden sein wird. Zunächst hatte das Gut Damp noch denselben Eigentümer wie das wenige Kilometer entfernten Gut Grünholz. Von 1656 an gehörte Damp für eineinhalb Jahrhunderte Mitgliedern der Familie von Ahlefeldt, dann folgten Ende des 18. Jahrhunderts die von Qualen. Sie richteten ein Fideikommiss ein.
Geschichte des Bestandsbildners: Schließlich erbten die Grafen Reventlou von Sandberg das Gut, deren Nachfahren es nach wie vor besitzen. Das Herrenhaus geht noch auf die Jahre 1595 bis 1597 zurück und wurde später vor allem auch im Innern umgestaltet. Die Gutsanlage gilt als recht vollständig erhaltenes Beispiel. Auf dem sehr guten Boden des Gutes wurde in großem Umfang Landwirtschaft betrieben. Es entstanden ein Armenstift und eine eigene Kapelle.
Bestandsgeschichte: Die Protokollüberlieferung wurde 1951 und ein Testament 1959 vom Amtsgericht Eckernförde an das Landesarchiv abgegeben.
Zusatzinformationen: Zitierweise: Sigle des Landesarchivs, Abteilungsbezeichnung und laufende Nummer, also zum Beispiel LASH Abt. 195.18 Nr. 715
Geschichte des Bestandsbildners: Das Gut Damp in Schwansen, unweit der Ostsee gelegen, gehört zu den bekannten Adelssitzen des Landes. Ein früher Eigentümer dieses Gebiets war das Schleswiger Domkapitel. Ab Anfang des 16. Jahrhunderts wurden dann adlige Familien genannt, sodass ein Gut entstanden sein wird. Zunächst hatte das Gut Damp noch denselben Eigentümer wie das wenige Kilometer entfernten Gut Grünholz. Von 1656 an gehörte Damp für eineinhalb Jahrhunderte Mitgliedern der Familie von Ahlefeldt, dann folgten Ende des 18. Jahrhunderts die von Qualen. Sie richteten ein Fideikommiss ein.
Geschichte des Bestandsbildners: Schließlich erbten die Grafen Reventlou von Sandberg das Gut, deren Nachfahren es nach wie vor besitzen. Das Herrenhaus geht noch auf die Jahre 1595 bis 1597 zurück und wurde später vor allem auch im Innern umgestaltet. Die Gutsanlage gilt als recht vollständig erhaltenes Beispiel. Auf dem sehr guten Boden des Gutes wurde in großem Umfang Landwirtschaft betrieben. Es entstanden ein Armenstift und eine eigene Kapelle.
Bestandsgeschichte: Die Protokollüberlieferung wurde 1951 und ein Testament 1959 vom Amtsgericht Eckernförde an das Landesarchiv abgegeben.
Zusatzinformationen: Zitierweise: Sigle des Landesarchivs, Abteilungsbezeichnung und laufende Nummer, also zum Beispiel LASH Abt. 195.18 Nr. 715
1 lfd. M.
Bestand
Literatur: Ein Findbuch des eigentlichen Gutsarchivs, das 1973 von einem Mitarbeiter des Landesarchivs auf dem Gut gesichtet und verzeichnet wurde, ist in der Bibliothek des Landesarchivs unter dem Sigel H III 192 vorhanden.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 09:51 MEZ