Gerichtliche Obligationen
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AA 0042, XIX 136
AA 0042 Jülich, Gerichte (AA 0042)
Jülich, Gerichte (AA 0042) >> 2. Akten >> 2.12. Amt Wassenberg
1755
Enthaeltvermerke: Enthält: Aufnahme von 50 Reichstalern durch Mechtilda Thöneßen (Tho-) bei der reformierten Gemeinde Wassenberg (Vorsteher: Kaufhändler Godefrid Thoma) gegen jährliche 5 % Zinsen auf Wiederlöse (Unterpfand: Haus, Hof und Land im Hahn, Kirchspiel Gerderath); desgl. von 33 Reichstalern, 26 Albus, 8 Hellern kölnisch durch Johann Maßen im Kirchspiel Beeck gegen jährliche 5 % Zinsen (Unterpfand: Haus, Hof und Bungart zu Anhoven); desgl. von 25 Reichstalern durch die Eheleute Jacob Lemmen und Maria Görtz zu Granterath, Kirchspiel Doveren, bei der reformierten Gemeinde Hückelhoven gegen jährliche 5 % Zinsen auf Wiederlöse (Unterpfand: Ackerland am Frencken Büschgen im Hetzerather Feld, Kirchspiel Doveren, und im Bab im Granterather Feld); desgl. von 60 Reichstalern durch Wilhelm Grab bei Michael von der Fuhr gegen jährliche 3 Reichstaler Pension auf Wiederlöse (Unterpfand: Zwischen Hack und Theodor Klucks gelegenes Haus mit Gerechtigkeit) zur Befriedigung des Schwagers Adrian Deckers
6 Blatt
Sachakte
Provenienz: v.a. Haupt- und Stadtgericht Wassenberg - Wasserschaden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:38 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.1. Landesarchive (Tektonik)
- 1.1.2. Jülich-Berg (Tektonik)
- 1.1.2.10. Gerichtsbehörden (Tektonik)
- 1.1.2.10.4. Jülich, Gerichte (Tektonik)
- Jülich, Gerichte AA 0042 (Bestand)
- 2. Akten (Gliederung)
- 2.12. Amt Wassenberg (Gliederung)