Urteilsbrief des markgräflichen Hofgericht in Sachen des Mathes Schaibleyn, Bürger zu Onoltzbach gegen Engelhart Braun, Seitz Weffler und dessen Sohn, zu Biderbach wegen Wasserableitung: danach sollen die Beklagten die Bewässerung wieder herstellen wie sie der Kläger und sein verstorbener Schwiegervater Hermann Stoll hinsichtlich ihrer Wiese unterhalb Biderbach genossen haben. - Hofrichter: Sebastian von Seckendorff, Nolt genannt, nacher Heinrich von Kindsperg: Hausvogt. - Beisitzer: Herr Frank von Mörl, Propst zu Sulenhonen, Ritter Friedrich von Kindsperg, Dr. Lorentz Schaller, Dr. Sigmund Zerer, Dr. Johann Pfotell, Albrecht Stieber, Hans von Talheim, Jörg Zobell, Moritz von Streitberg, Hans Schenck von Schenckenstein, Veit von Vestenberg, hans von Eybe, Hintz Seibolt, Jacob Protzer. - Fürspruch des Klägers: Hans Schenck von Schenckestein. - Der Beklagten: Jacob Protzer. - Siegler Markgraf Albrecht Achilles.
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Urteilsbrief des markgräflichen Hofgericht in Sachen des Mathes Schaibleyn, Bürger zu Onoltzbach gegen Engelhart Braun, Seitz Weffler und dessen Sohn, zu Biderbach wegen Wasserableitung: danach sollen die Beklagten die Bewässerung wieder herstellen wie sie der Kläger und sein verstorbener Schwiegervater Hermann Stoll hinsichtlich ihrer Wiese unterhalb Biderbach genossen haben. - Hofrichter: Sebastian von Seckendorff, Nolt genannt, nacher Heinrich von Kindsperg: Hausvogt. - Beisitzer: Herr Frank von Mörl, Propst zu Sulenhonen, Ritter Friedrich von Kindsperg, Dr. Lorentz Schaller, Dr. Sigmund Zerer, Dr. Johann Pfotell, Albrecht Stieber, Hans von Talheim, Jörg Zobell, Moritz von Streitberg, Hans Schenck von Schenckenstein, Veit von Vestenberg, hans von Eybe, Hintz Seibolt, Jacob Protzer. - Fürspruch des Klägers: Hans Schenck von Schenckestein. - Der Beklagten: Jacob Protzer. - Siegler Markgraf Albrecht Achilles.
Ritterorden, Urkunden 3163/a*
Zusatzklassifikation: Urteilsbrief
Ritterorden, Urkunden
Ritterorden, Urkunden >> Ritterorden, Urkunden >> 5. Kommende bzw. Amt Eschenbach
1477 März 18
Urkunden
ger
Originaldatierung: Geschehen zu Onoltzpach an Dinstag nach dem Sontag Letare 1477
Unternummer: a*
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Transsumt in dem Gerichtsbrief vom 23 Juni 1497, Regest Nr. 3078
Unternummer: a*
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Transsumt in dem Gerichtsbrief vom 23 Juni 1497, Regest Nr. 3078
Scheiblein, Mathias (Bürger zu Ansbach)
Braun, Engelhart
Weffler, Siegfried
Stoll, Hermann
Seckendorff-Nolt, Sebastian v.
Kindsberg, Heinrich v.
Kindsberg, Friedrich v.
Mörl, Frank v. (Probst zu Sulenhouen)
Schaller Dr. Lorenz
Zerer Dr., Sigmund
Pfottell Dr., Johann
Stieber, Albrecht
Talheim, Johann v.
Zobel, Georg
Streitberg, Moritz v.
Schenckenstein, Johann Schenck v.
Vestenberg, Veit v.
Eyb, Johann v.
Seibolt, Hintz
Protzer, Jakob
Brandenburg-Ansbach, Albrecht Markgraf v. (Achilles)
Biederbach (Gde. Wolframs-Eschenbach, Lkr. Ansbach)
Brandenburg-Ansbach (Hofgericht
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:51 MESZ
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