Kameralamt Nellingen/Filder (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, F 29
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Untere Verwaltungsbehörden 1806-um 1945 >> Geschäftsbereich Finanzministerium >> Vor 1874 aufgelöste Kameralämter
1807-1836 (Nachakten bis 1869)
Vorbemerkung: Das Kameralamt Nellingen bestand von 1807-1836. Mit dem Kameralamt Nellingen wurden das Kameralamt Denkendorf (1807), Teile des Kameralamts Köngen (1807) und Kameralamt Neuhausen (1814) vereinigt, so dass in dem nachstehenden Bestand auch Akten dieser Kameralämter enthalten sind. In der Bildung des Kameralamts-Bezirks traten u.a. folgende Veränderungen ein: Gemäß Verordnung über Ämter-Kombination von 1807 (württembergisches Regierungsblatt von 1807, Seite 101) wurde das Kameralamt Köngen nach Neuhausen verlegt. Durch Verfügungen vom 07./16.07.1807 wurde die Kameralverwaltung Denkendorf mit dem Kameralamt Nellingen vereinigt. Laut Verordnung vom 04.06.1819 (württembergisches Regierungsblatt von 1819, Seite 293 ff, Beil. B) hat das Kameralamt Nellingen die Forst- und Jagdgefälle des Reviers Oberensingen im Forstamt Kirchheim übernommen. Gemäß Verordnung des Finanzministeriums vom 10.04.1835 (württembergisches Regierungsblatt von 1835, Seite 170) wurde der Ort Unterensingen dem Kameralamt Neuffen zugeteilt. Weitere organisatorische Veränderungen in der Einteilung des Kameralamts-Bezirks sind aus den Akten in der Rubrik "Bildung und Besetzung des Amts" zu ersehen. Die Auflösung des Kameralamts Nellingen erfolgte durch Verfügung vom 29.06.1836 (württembergisches Regierungsblatt von 1836, Seite 487) durch Angliederung des Bezirks vor allem an das Kameralamt Esslingen.
Zur Retrokonversion: Bei diesem Findbuch handelt es sich um ein bisher nur in hand- oder maschinenschriftlicher Form vorliegendes Repertorium, das in ein datenbankgestütztes und damit onlinefähiges Format umgewandelt wurde. Bei dieser sogenannten Retrokonversion wurden die Struktur der Vorlage und die sprachliche Fassung der Texte grundsätzlich beibehalten (Motto: "Abschrift statt Neubearbeitung"). Dies kann zu einer gewissen Diskrepanz zwischen dem modernen äußeren Erscheinungsbild und der heute teilweise überholt wirkenden Gestaltung und Formulierung der Titelaufnahmen führen.
Zur Retrokonversion: Bei diesem Findbuch handelt es sich um ein bisher nur in hand- oder maschinenschriftlicher Form vorliegendes Repertorium, das in ein datenbankgestütztes und damit onlinefähiges Format umgewandelt wurde. Bei dieser sogenannten Retrokonversion wurden die Struktur der Vorlage und die sprachliche Fassung der Texte grundsätzlich beibehalten (Motto: "Abschrift statt Neubearbeitung"). Dies kann zu einer gewissen Diskrepanz zwischen dem modernen äußeren Erscheinungsbild und der heute teilweise überholt wirkenden Gestaltung und Formulierung der Titelaufnahmen führen.
262 Büschel (2,6 lfd. m)
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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13.11.2025, 2:40 PM CET