M. Horrix, H. Bouten und M. Straaten, Schöffen und
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K/138
G 1 Grefrath Urkunden und ältere Akten bis 1848 Grefrath Urkunden und ältere Akten bis 1848
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1780 April 26
Regest: M. Horrix, H. Bouten und M. Straaten, Schöffen und Bevollmächtigte von Wankum, schließen mit J.P.F. Backhuys, Schultheiß, und W. Eickes, Hendrich Nopper, M. Oeben, H. Stevens, Jakob Klanten, H. Hoenen und J. PilGrams, Schöffen und Bevollmächtigten von Grefrath, einen Vergleich wegen der veräußerten 10 Morgen in der Neersheide an der Landwehr und 5 Morgen auf dem Elsholt in Vorst. Demnach sollen die Parzellen zur gemeinsamen Benutzung als Heide und Weide verbleiben. Ausgefertigt durch J.P.H. Willems, Sekretär. Abschrift, beglaubigt durch Hachelbuch. Zusatz 1780 Mai 8. Das Preußische Landes-Administrations-Kollegium des Herzogtums Geldern genehmigt den getroffenen Vergleich. Unterschriften: v. Hetmann, Heinius, Kanitz, Poell.
Abschrift, Papier, ein Blatt.
Urkunden
Horrix, M.
Bouten, H.
Straaten, M.
Backhuys, Johannes Peter Franz
Eickes, W.
Nopper, Hendrich
Oeben, M.
Stevens, H.
Klanten, Jakob
Hoenen, H.
PilGrams, J.
Willems, J.P.H.
Hetmann v., N.N.
Heinius, N.N.
Kanitz, N.N.
Poell, N.N.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:25 MEZ